Volksbegehren "Stoppt den Pflegenotstand an Bayerns Krankenhäusern"

Schon 1.000 Unterschriften im Großraum Rosenheim gesammelt

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Rosenheim - Das Volksbegehren "Stoppt den Pflegenotstand an Bayerns Krankenhäusern" läuft auf Hochtouren. Es konnten bereits rund 1.000 Unterschriften von Unterstützern gesammelt werden.

Am Donnerstag, den 6. September traf sich die Netzwerkgruppe bereits zum zweiten Mal. Nun unter Leitung des Ver.di-Sprechers Win Windisch, um über den Stand der Dinge aufzuklären und Unterschriften abzugeben, wobei im Großraum Rosenheim innerhalb von vier Wochen bereits 1.000 Unterschriften gesammelt wurden. Seit dem ersten Treffen haben sich bereits zwei weitere Parteien und einige Aktivisten angeschlossen. 

Im Laufe des Abends hielt der Beauftragte des Volksbegehrens Dr. Peter Hoffmann einen Vortrag aus medizinischer Sicht bezüglich der notwendigen Veränderungen im Gesundheitssystem und die Beauftragte und Juristin Adelheid Rupp aus rechtlicher Sicht. Begleitet wurde die Veranstaltung von einem Kamerateam des Bayerischen Rundfunks.

Forderung nach einem verpflichtenden Personal-Patienten-Schlüssel

Jede Person wird im Laufe seines oder ihres Lebens einmal in einem Krankenhaus landen. Wie wohl man sich dort fühlt und wie schnell und gut man dort genest hängt entscheidend von der Qualität der Pflege ab. Durch den Gesetzesentwurf im Volksbegehren soll in erster Linie ein gesetzlich verpflichtender besserer Personal-Patienten-Schlüssel eingeführt werden, sowie neben weitergehenden Hygienebestimmungen ein Berichterstattungssystem zwischen Krankenhäusern und Landesregierung. Letztlich erhoffen sich die Gruppen vom Volksbegehren eine Verbesserung der Gesamtsituation für Arbeitnehmer*innen und Patient*innen in den Krankenhäusern. 

Am Dienstag, den 18. September findet nun das dritte Netz- und Informationstreffen um 18 Uhr im Happinger Hof. Neben allen nötigen Materialien werden auch wieder versierte Aktivisten teilnehmen, die Fragen zum Volksbegehren beantworten können. Bisher wurden bereits an die 1.000 Unterschriften von den ehrenamtlichen Helfern gesammelt. Ihnen gilt unser besonderer Dank. Die Veranstaltung ist öffentlich, alle Personen, die Interesse am Volksbegehren haben oder selbst aktiv werden wollen sind herzlich willkommen. Außerdem dürfen natürlich alle, die bereits ausgefüllte Unterschriftenlisten zuhause haben, diese dort abgeben oder selbst vor Ort unterschreiben.

Auf der Internetseite www.stoppt-pflegenotstand.de können bereits alle wesentlichen Informationen abgerufen werden und über die Mailadresse info@stoppt-pflegenotstand.de können Unterschriftenlisten und Infomaterial bestellt werden.

Pressemeldung Netzwerkteam des Volksbegehrens „Stoppt den Pflegenotstand an Bayerns Krankenhäusern“ 

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