Jugendschöffengericht in Rosenheim hat geurteilt

20-Jähriger rastet betrunken aus, beleidigt und bespuckt Polizisten

Rosenheim - Am Jugendschöffengericht in Rosenheim wurde ein 20-jähriger Mann verurteilt, weil er sich im Jahr 2018 nicht beherrschen konnte und sowohl Passanten, als auch Polizisten verbal attackierte und komplett ausrastete. 

Im Dezember 2018 habe ein 20-jähriger Produktionshelfer Passanten dreist angepöbelt. Diese riefen die Polizei. Doch der Mann sei daraufhin völlig ausgerastet, soll die Beamten bespuckt haben und auf sie losgegangen sein. Das berichten die OVB-Heimatzeitungen.

2018 wurde er bereits wegen einer ähnlichen Tat verurteilt. Elf Tage später wurde er wieder straffällig. 

Bei der Verhandlung habe der Angeklagte schnell gestanden und sich bei den Polizisten entschuldigt.Zu viel Alkohol sei schuld an seinem Verhalten gewesen. Doch ein Polizist gab an, dass der Mann überhaupt nicht betrunken gewirkt habe, so die Zeitung weiter.

Das Urteil

Die Jugendgerichtshilfe vermutete ein Alkoholproblem bei dem 20-Jährigen und sprach sich für eine Arbeitsauflage aus. Der Staatsanwaltschaft forderte eine Jugendstrafe auf Bewährung. Die Verteidigung plädierte auf eine straffreie Bewährung mit Bewährungsauflagen.

Der Mann erhielt eine Jugendstrafe von zwölf Monaten auf Bewährung samt Bewährungsauflagen.

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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