Vor dem Schöffengericht Rosenheim verhandelt

29-Jährigen wegen sexueller Belästigung im Freibad verurteilt

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Rosenheim - Am 11. Juni 2017 soll ein 29-jähriger Afghane zwei junge Frauen im Freibad belästigt und unsittlich berührt haben. Nun ist der Fall vor Gericht verhandelt worden.

Das Schöffengericht in Rosenheim hat jüngst einen 29-jährigen Afghanen wegen sexueller Belästigung in Tatmehrheit mit sexuellem Übergriff zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und vier Monaten auf Bewährung sowie einen Täter-Opfer-Ausgleichs zu einer Zahlung von 700 beziehungsweise 400 Euro an die beiden Betroffenen verurteilt, wie die OVB-Heimatzeitungen berichten.

Hintergrund ist, dass er am 11. Juni 2017 im Familienbecken des Rosenheimer Freibades heftig mit zwei 16 und 21 Jahre alten Frauen geflirtet und diese dabei auch unsittlich berührt haben soll, indem er sie im Wasser im Brust- und Gesäßbereich sowie zum Teil im Intimbereich berührt, umarmt und hochgehoben habe, heißt es bei der OVB-Heimatzeitung.

Der Angeklagte habe sich die Frauen bewusst ausgesucht und ihre Naivität ausgenutzt, begründen Richter Stefan Tillmann und die Schöffen ihr Urteil, wobei es sich um keine unerheblichen Übergriffe handele.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie unter ovb-heimatzeitungen.de und in Ihrer Heimatzeitung.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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