Maßnahme der Stadt Rosenheim

Asylunterkunft in der Äußeren Oberaustraße unter Quarantäne gestellt

Rosenheim - Nach der Asylunterkunft in der Karlsbader Straße hat die Stadt nun auch die Unterkunft an der Äußeren Oberaustraße unter Quarantäne gestellt.

Die Pressemitteilung im Wortlaut 

Nachdem inzwischen zwei Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft in der Äußeren Oberaustraße ebenfalls positiv getestet wurden, hat das Rosenheimer Gesundheitsamt am 13. April auch über diese Einrichtung ab sofort die Quarantäne verhängt. 

„Ich halte diese Entscheidung fachlich für notwendig und geboten“, so der Leiter des Gesundheitsamts, Dr. Wolfgang Hierl. „Auch bei dieser Einrichtung geht es darum, alles zu unternehmen, um die Infektionsketten zu unterbinden. Nachdem 200 Menschen, überwiegend Familien, in der Einrichtung leben, würde ohne Isolation der Betroffenen die Gefahr bestehen, die bisher erreichten Erfolge bei der Senkung der Infektionszahlen und der Verlängerung der sogenannten Verdopplungszeit der Infektion aufs Spiel zu setzen. Das darf nicht passieren“, so der städtische Leiter der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK), Stadtbrandrat Hans Meyrl. 

Der Zugang von Funktionspersonal, also Betreuern, Reinigungspersonal, Sicherheitsdiensten u.ä. in die Einrichtung bleibt gewährleistet. „Die medizinische Betreuung und die Versorgung der Bewohner wird selbstverständlich in vollem Umfang sichergestellt“, so Meyrl. Die Gemeinschaftsunterkunft wird von der Regierung von Oberbayern betreut.

Pressemitteilung Stadt Rosenheim

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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