Pressemeldung der Stadt Rosenheim

Austausch im Rathaus: Shanghai trifft Rosenheim

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Bildmitte Herr Abteilungsleiter Jin Lei mit seiner Delegation, rechts davon Stadtdirektor Michael Keneder, Jugendamtsleiterin Caroline Rapp (3.v.l.)

Rosenheim - Die Chinesische Fachdelegation war zum sozialpolitischen Erfahrungsaustausch, zwischen Shanghai und Rosenheim, im Rathaus zu Besuch: 

Die chinesischen Führungskräfte aus der Shanghaier Sozialverwaltung waren vor allem am Konzept der Sozialen Stadt Rosenheim, an sozialen und gesellschaftlichen Aspekten der kommunalen Entwicklungsplanung, an der Förderung familien- und kinderfreundlicher Programme im Gesundheitsbereich sowie an der Förderung sozial schwacher Menschen und Familien interessiert. Sie wollten aber auch wissen, wie das städtische Personal im Angesicht neuer Herausforderungen wie zum Beispiel der Digitalisierung weitergebildet wird. 

Nach Begrüßung und Gruppenfoto vor dem Rathaus, dem rituellen Austausch von Visitenkarten und der Übergabe von Geschenken präsentierten Stadtdirektor Michael Keneder, Jugendamtsleiterin Caroline Rapp und Sozialamtsleiter Christian Meixner mit ihren Führungskräften Werner Pichlmeier, Leiter Soziale Stadt, und Thomas Wittmann, Finanz- und Fachcontroller im Jugendamt, die gewünschten Informationen und standen danach für weitere Fragen zur Verfügung. Besonders nachgefragt wurden die Stadtteilversammlungen in den Bürgerhäusern, die Bürgerfonds, der Umgang des Jugendamtes mit Krisenfällen, die Wohnungsnot aber auch die allgemeine gesellschaftspolitische Situation. 

Nach einem gemeinsamen Mittagessen besuchte man gemeinsam das Bürgerhaus Happing und den Jugendtreff Chill Mill. Delegationsleiter Jin Lei, Abteilungsleiter Vorstandsbüro der Sozialverwaltung, zum Abschluss des Besuches: „Ich bin sehr froh, dass wir in Rosenheim sein durften. Wir habe viele Informationen bekommen und haben eine sehr schöne Stadt mit hoher Wirtschaftskraft kennengelernt, die eine lange Tradition hat und gleichzeitig modern ist.“ 

„Shanghai als Geburtsstätte des modernen Chinas nimmt natürlich weiterhin eine Sonderrolle ein. Trotz der gewaltigen Einwohnerzahl von knapp 25 Millionen geht es bei der Bewältigung von sozialen Problemlagen doch immer nur um einzelne Personen oder Personengruppen – und für die Frage, wie Sozialverwaltungen damit im Einzelfall umgehen können, ist letztlich die Größe einer Stadt nicht wirklich entscheidend,“ stellte Stadtdirektor Keneder abschließend fest.

Pressemeldung der Stadt Rosenheim

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