Straftat aus Liebeskummer

Nach Brand an Golfplatz in Rosenheim - Angeklagte verurteilt

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Rosenheim - Die ständige On/Off-Beziehung ertrug sie nicht länger. Verbittert über ihre komplizierte Beziehungslage mit dem Betreiber eines Rosenheimer Golfplatzes hatte eine 56-jähriger Geschäftsfrau aus dem südlichen Landkreis am zweiten Januar die Maschinenhalle des Golfplatzes in Brand gesteckt. Für diese Tat musste sie sich nun vor Gericht verantworten.

Am Abend des zweiten Januar gegen 21.20 Uhr wurde der Brand eines Schuppens in der Nähe des Golfplatzes Happing gemeldet. Die Feuerwehr konnte zwar die Feuerbrunst eindämmen, der Schuppen und die darin befindlichen Geräte, wie beispielsweise Golfwagen und Ballsammelmaschinen, konnten jedoch nicht mehr gerettet werden. 

Nach Schätzungen des Betreibers belief sich die Schadenssumme auf rund 200.000 Euro. Wie ovb-online.de berichtet, wurde die 56-jährige Täterin zunächst als Zeugin vernommen. Jedoch erwies sich die Beweislast schnell als so erdrückend, dass die Geschäftsfrau am 24. Januar ein umfassendes Geständnis abgab.

Laut ovb-online.de kam das Schöffengericht mit dem Vorsitzenden Richter Wolfgang Fiedler zu dem Schluss, dass es sich um eine eindeutig im Voraus geplante Tat handelte. In der Summe hielt das Gericht eine Gefängnisstrafe von 21 Monaten für das richtige Maß. Diese wurde jedoch für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt.

fgr

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