Bundespolizei kontrolliert im Regionalzug

Syrer soll zwei Landsmänner eingeschleust haben

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Rosenheim – Die Bundespolizei ermittelt gegen einen Syrer, der am Dienstag am Rosenheimer Bahnhof festgenommen werden konnte. Er soll zwei Landsleute illegal über die Grenze gebracht haben. Im südlichen Abschnitt der deutsch-österreichischen Grenze wird durchschnittlich jeden zweiten Tag ein mutmaßlicher Schleuser festgestellt.

Am Dienstag in den Vormittagsstunden kontrollierten Bundespolizisten die Reisenden eines Zuges aus Kufstein. Dabei trafen sie auf zwei junge Männer, die ohne die erforderlichen Papiere für die Einreise in die Bundesrepublik unterwegs waren. Laut eigenen Angaben stammen sie aus Syrien. Nur wenige Sitzreihen weiter saß ebenfalls ein syrischer Staatsangehöriger, der sich ordnungsgemäß ausweisen konnte.

Laut Hinweis eines Zeugen soll er gemeinsam mit seinen Landsmännern in den Zug gestiegen sein. Bis kurz vor der Polizeikontrolle habe der 44-Jährige auch mit ihnen zusammen gesessen. Am Bahnhof in Rosenheim war die Reise des Trios beendet.

Strafverfahren wegen Einschleusens?

Die Ermittler der Bundespolizei gehen davon aus, dass der Syrer die unerlaubten Einreisen seiner Begleiter mit organisiert hat. Auf ihn kommt voraussichtlich schon bald ein Strafverfahren wegen Einschleusens von Ausländern zu. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnten die Migranten im Alter von 18 und 22 Jahren der Aufnahmestelle für Flüchtlinge zugeleitet werden.

Pressemeldung Bundespolizei

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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