CSU will reibungslosen Verkehrsfluss

Ampeln in Rosenheim nachts abschalten? Antrag zurückgestellt

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Rosenheim - Die CSU-Stadtratsfraktion möchte das Thema "nächtliche Ampelabschaltung" wieder auf den Tisch bringen und hat bei der Stadtverwaltung einen entsprechenden Antrag gestellt. Dieser Antrag wurde aber auf eigenen Wunsch der CSU vorerst zurückgestellt.

Die CSU-Stadtratsfraktion hatte in einem Antrag prüfen lassen, inwieweit und in welchen Straßen die Lichtsignalanlagen in Rosenheim nachts abgeschaltet werden könnten, ohne die Verkehrssicherheit zu gefährden. Der Antrag wurde damit begründet, einen reibungslosen Verkehrsfluss zu gewährleisten  und unnötiges Abbremsen und Anfahren zu verhindern. Außerdem soll es nachts für den städtischen Winterdienst nicht zu erschwerten Bedingungen beim Schneeräumen kommen.

Stadtrat Daniel Artmann (CSU) teilte hierzu aber in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Verkehrsfragen und ÖPNV mit, dass man den Antrag vorerst zurückstellen werde: "Wir ziehen den Antrag zurück, weil man noch nicht mit der Behindertenbeauftragten gesprochen hat." Aus Sicht der CSU wäre aber eine Lösung, Bedarfsampeln einzurichten.

Verkehrsausschuss hatte Einführung beschlossen

Im Verkehrsausschuss der Stadt Rosenheim war einst 2014 beschlossen worden, alle Ampeln in der Stadt rund um die Uhr laufen zu lassen. Als Grund hierfür war damals die Sicherheit angeführt worden. Die Stadt wollte dem Teilplan für Menschen mit Behinderung Rechnung tragen, indem sie die Sicherheit für Personen mit geistiger Behinderung, mit Einschränkungen in der Sehkraft bzw. des physischen Bewegungsapparates beim Überqueren von Straßen gerade nachts erhöht.Umgesetzt wurde das Ganze dann ab September 2016, was auch bei unseren Lesern zu einer kontroversen Diskussion geführt hatte.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa (Symbolbild)

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