Pressemeldung Evangelisch-Lutherisches Dekanat Rosenheim

Dekanin Hanna Wirth feierlich verabschiedet

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Dekanin Hanna Wirth wurde feierlich verabschiedet.

Rosenheim - Am Sonntag, den 20 Oktober wurde Frau Dekanin Hanna Wirth nach über 10-jährigem Wirken im evangelischen Dekanatsbezirk Rosenheim feierlich im Rahmen eines Gottesdienstes von Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler von ihrem Amt entpflichtet und in den Ruhestand verabschiedet.

Alle, die in die Rosenheimer Erlöserkirche gekommen waren, um sich zu verabschieden, durften einen Festgottesdienst erleben, der durch seine kirchenmusikalische Qualität, seiner ökumenischen Verbundenheit, der letzten Predigt der Dekanin und von sehr bewegenden und persönlichen Abschiedsworten der Regionalbischöfin für München und Oberbayern geprägt war und alle emotional sehr bewegt hat.

Es war eine eindrucksvolle Stimmung, als unter Orgel und Trompetenklängen Frau Wirth neben der Regionalbischöfin, zusammen mit ihren ökumenischen Kollegen, den Dekanen aus dem Kirchenkreis und Mitgliedern des Kirchenvorstandes Rosenheim und des Dekanatsausschusses einzog.

Neben den geladenen Gästen aus Politik und Gesellschaft der Region waren auch Mitglieder der Landessynode und viele Gemeindemitglieder der Kirchengemeinden im Dekanatsbezirk Rosenheim gekommen, Der Platz in der Kirche reichte nicht aus, so dass auch im Gemeindehaus der Gottesdienst per Videoübertragung mit gefeiert werden konnte.

Zusammenarbeit auf Augenhöhe

Beim anschließenden offiziellen Empfang im Ballhaus wurde es dann nochmals feierlich und emotional. Sehr persönliche Worte zum Abschied fanden Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer für die Politik in der Stadt und den Landkreisen Rosenheim und Ebersberg, die ökumenischen Kollegen Domkapitular Dekan Daniel Reichel und Pfarrer Dr. André Golob als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen(AcK). Aber auch innerkirchlich wurde die gute Zusammenarbeit auf Augenhöhe, das offene und herzliche Miteinander, ihr Engagement für eine verantwortungsbewußte Kirche in der Gesellschaft und ihre aufrechte, überzeugende Haltung als Christenmensch gelobt. Die Stadtdekanin aus München Barbara Kittelberger machte deutlich, dass es gerade diese aufrichtige Haltung ihrer Amtsschwester ist, die ihnen im Kreis der Kollegen zukünftig schmerzhaft fehlen wird.

Die Sprecherin des Diakonischen Rates Beatrix Frank-Baur und der Vorsitzende Rolf Negele dankten der Dekanin für ihr Engagement und ihre kritisch-konstruktive Begleitung bei dem „Wachstumsprozess“, den die Diakonie in den letzten 10 Jahren durchlaufen hat. Das dabei die Bindung an das Dekanat nicht verloren ging, sondern gefestigt wurde, ist auch dem Einsatz der Dekanin geschuldet.

Mit einem „Tränenkrüglein“ und extra einstudiertem Gesang verabschiedete sich das Rosenheimer Pfarrkapitel von Ihrer Chefin. Auch die Mitarbeitenden aus dem Dekanat hatten sich etwas Besonderes einfallen lassen und ihre Grußworte in Form von Video-Botschaften zusammengestellt. Zusammen mit der musikalischen Untermalung des Empfangs durch ein Bläser-Quartett und den vier Stimmen von Vokalquadrat war es ein Empfang, der durch Kurzweil geprägt war. Das letzte Wort hatte dann die Dekanin selbst, die allen für die vielen guten Worte und diesen herzlichen Abschied dankte und nun mit dem guten Gefühl von Dankbarkeit Rosenheim verlassen kann.

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