Mehr als 160 Personen nahmen teil

"Das ist ein Skandal“ - Mahnwache-Protestzug gegen Danone

Rosenheim - Großen Zulauf fand am Samstagabend, den 22. Februar, die Mahnwache der Danone-Mitarbeiter zur geplanten Schließung des Werkes. Zu den über 160 derzeit Beschäftigten kamen viele, die die Demonstration unterstützen wollten. 

Bei der Kundgebung vor dem Marsch durch die Stadt bekundeten mehrere Redner das Bestreben der Beschäftigten den Arbeitsplatz und den Bestand des Unternehmens zu erhalten. Die Absicht des Unternehmens, den Betrieb 2021 zu schließen, wurde in den Reden als „ausgemachte Sauerei“ bezeichnet. Es gehe dem Konzern, wie mehrfach bekundet, nicht um die Sorge und das Wohlbefinden der Mitarbeitern. Genauso wenig wie um die Sicherheit des Arbeitsplatzes. 

Demonstration der Danone Mitarbeiter am Samstag

 © Josef Reisner
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In Wahrheit ziele das Interesse des Unternehmens und der Aktionäre auf Gewinnmaximierung und Profit. Man habe, so ein Redner der Gewerkschaft für Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) in Rosenheim, unter anderem die Produkte verscherbelt und so das Tafelsilber und das Fundament in Rosenheim aus der Hand gegeben. 

Systematisch habe man gezielt die Produktion heruntergefahren, in andere Standorte und andere Länder verlagert. „Es waren nicht die Verbraucher und schon gar nicht die Belegschaft, die im festen Glauben an die Unternehmensleitung, alles gegeben haben. Die Manager hätten dagegen den Betrieb zu streichen. Das ist ein Skandal“, sagte der Redner. Im Anschluss an die Kundgebung von dem Werk, zog ein Fackelzug durch die Stadt.

jre

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