Pressemeldung Caritas Zentren in Stadt und Landkreis Rosenheim

Digitalisierung in der Sozialwirtschaft – den Wandel gestalten: Caritas Kongress

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Von links: Professor Helmut Kreidenweis, Caritas Kreisgeschäftsführer Erwin Lehmann, Rainer Brunner Leiter IT-Abteilung des Diözesancaritasverbandes, Jennifer Stork, Digitalmanagerin im DICV, Georg Falterbaum Caritasdirektor.

Rosenheim - Im Rahmen des Caritas-Kongress am Mittwoch, den 30. Oktober wurde zum Thema "Digitalisierung in der Sozialwirtschaft - den Wandel gestalten" informiert und diskutiert.

Die Digitalisierung lässt sich nicht mehr weghoffen, sie ist längst Fakt. Die Frage für die Sozialwirtschaft ist also nicht, ob und wann man auf den Zug aufspringen soll. Die Frage ist allein: Wie aufspringen, so dass möglichst alle – Mitarbeiter und Klienten – wohlbehalten auf dem Zug zu sitzen kommen. Diese klare Feststellung stammt von Professor Helmut Kreidenweis, Professor für Sozialinformatik in Eichstätt und er definierte damit noch einmal den inhaltlichen Rahmen eines spitzenverbandlichen Caritas-Kongresses in Rosenheim zum Thema Digitalisierung. 

Zahlreiche Fachreferenten informierten

Einen ganzen Tag lang beschäftigten sich Mitarbeiter der Caritas und der angeschlossenen Organisationen mit dem aktuellen Stand der Digitalisierung und mit den Herausforderungen, die sich für die Zukunft daraus ergeben. Als Fachreferenten waren neben Professor Kreidenweis auch Rainer Brunner geladen, der Leiter der IT-Abteilung des Diözesancaritasverbandes sowie Jennifer Stork, Digitalmanagerin der Abteilung für Kommunikation und Sozialmarketing im DICV. 

Die Digitalisierung, so das Ergebnis der Veranstaltung, wird sich nicht auf den Einsatz neuer Kommunikationsmittel wie zum Beispiel apps oder Internetplattformen beschränken. Sie wird auf allen Ebenen und in allen Bereichen Denkstrukturen und Handlungsprozesse teilweise grundlegend verändern. Eine Tatsache, die man bei aller Vorsicht dennoch in erster Linie als Türöffner zu bislang ungedachten Möglichkeiten sieht, die Workshops am Nachmittag der Veranstaltung gaben den Teilnehmern davon erste konkrete Vorstellungen. 

Caritas Direktor Georg Falterbaum zog diesbezüglich das Fazit: „Es geht darum, durchaus die Probleme der Digitalisierung zu sehen, aber dabei die Augen nicht zu verschließen vor der Notwendigkeit der Entwicklung und vor allem vor den Chancen, die sie bietet“. Der Kongress, maßgeblich von Rosenheims Caritas Kreisgeschäftsführer Erich Lehmann initiiert, wurde deshalb von allen Beteiligten als Start einer möglichen Veranstaltungsreihe gesehen, die ihrerseits durchaus für andere Kreisverbände Vorbildcharakter haben könnte.

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