"Stolz auf das, was wir gemeinsam erreichen"

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Die Ehrung der Ehrenamtlichen Robert Bucher und Benedikt Kieler

Rosenheim - Sie helfen bei Hochwasser, Unfällen und anderen Notfällen: Die Mitarbeiter vom BRK. Für ihre 25-jährige Dienstzeit wurden nun zwei Ehrenamtliche ausgezeichnet.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurden am Donnerstag, den 22. Januar, zwei langjährige ehrenamtliche Mitarbeiter vom Bayerischen Roten Kreuz geehrt. Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer verlieh Benedikt Kieler und Robert Bucher in ihrem Büro das Ehrenzeichen am Bande für ihre 25-jährige Dienstzeit.

"Eckpfeiler der Gemeinschaft"

Nach der Begrüßung der Ehrenamtlichen und deren Angehörige verlas und überreichte Bauer die Uhrkunden sowie den Orden des BRK. Daraufhin ergriff der Vorsitzender des BRK-Kreisverbandes Rosenheim Karl-Heinrich Zeuner das Wort und bezeichnete die Helfer in seiner Danksagung als „Eckpfeiler und tragende Säulen in der Gemeinschaft“. Er dankte außerdem den Angehörigen für die stetige Unterstützung, als auch der Oberbürgermeisterin für die Feierstunde.

Auch diese sprach noch einmal explizit ihren Dank an Benedikt Kieler und Robert Bucher aus. „Bei jedem Martinshorn ist stetig ein bisschen Herzpochen dabei“, gab sie zu. Obwohl brenzlige Situationen oft gut ausgingen, wäre dies keine Selbstverständlichkeit. „In solchen Situationen macht sich die hohe Qualität unserer Hilfskräfte bemerkbar.“ Sie wüssten nicht nur, was zu tun sei, sondern hätten auch einen beruhigenden Einfluss auf die Bevölkerung. Zuletzt sprach sie noch die Steuergelder an, die in die Ausrüstung fließen, und meinte, sie wären zum Beispiel in Einsatzwagen und neuen Drehleitern richtig investiert.

"Das war wie eine große Familie"

Die Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer mit den Ehrenamtlichen Benedikt Kieler und Robert Bucher

Robert Bucher war durch einen Rettungsschwimmkurs auf das Bayerischen Roten Kreuz gestoßen und half seitdem auch weiterhin als Rettungsschwimmer. Bei Benedikt Kieler war es der langjährig ehrenamtlich tätige Vater, durch den er jetzt als Rettungssanitäter und Helfer bei Katastrophenschutz arbeitet. Beide sind sich einig, dass die Mitgliedschaft beim BRK nicht nur Spaß mache, sondern sich auch durch gute Kameradschaft auszeichne.

So gefällt Robert Bucher am BRK besonders die lange und intensive Zusammenarbeit zwischen den Helfern gut. „Bei dem schlimmen Hochwasser waren wir ständig alle zusammen. Das war wie eine große Familie!“, wurde er von Benedikt Kieler bestätigt. „Wir sind stolz auf das, was wir gemeinsam erreichen.“

L.C.

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