Pressemeldung Landratsamt Rosenheim

Gesundheitsamt wirbt für konsequenten Sonnenschutz

Rosenheim - Das Staatliche Gesundheitsamt Rosenheim möchte auf die Gefahren durch ungeschützte Sonnenbestrahlung aufmerksam machen.

Der Sommer steht vor der Tür. Wir haben bereits durch den vielen Sonnenschein und die hohen Temperaturen der letzten Zeit einen Vorgeschmack bekommen. Zu einem ungetrübten Badevergnügen oder einer Wanderung in den Bergen gehört auch ein adäquater Sonnenschutz.

Jeder Sonnenbrand schädigt die Haut nachhaltig

Der Leiter des Rosenheimer Gesundheitsamtes Dr. Wolfgang Hierl appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, bei konsequentem Sonnenschutz mitzumachen: „Jedes Jahr erkranken allein in Bayern über 20.000 Menschen neu an Hautkrebs, davon mehr als 3.000 am gefährlichen schwarzen Hautkrebs, dem Malignen Melanom. Wir sollten uns alle bewusst sein: Jeder Sonnenbrand ist eine Verbrennung und schädigt unsere Hautzellen. Er kann ein erster Schritt hin zur Entstehung von Hautkrebs sein.“

Hautkrebs wird durch die ultraviolette (UV)-Strahlung der Sonne in Verbindung mit wiederholten Sonnenbränden, vor allem in der Kindheit, ausgelöst. Ein vorbeugender Sonnenschutz ist deshalb wichtig. Dabei gilt die Reihenfolge: Sonne vermeiden, Haut bedecken und eincremen.

"Vernunft und Verstand sind der beste Sonnen- und Hautschutz"

„Denken Sie bitte daran und beugen stets einem Sonnenbrand vor. Vernunft und Verstand sind der beste Sonnen- und Hautschutz. Meiden Sie die intensive Mittagssonne, tragen Sie einen breitkrempigen Hut und schützen Sie Ihre Augen mit einer geeigneten Sonnenbrille. Verwenden Sie für alle unbedeckten Körperpartien ausreichend Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor, die Sie mehrmals am Tag auftragen“, so Dr. Hierl.

Dr. Hierl appelliert: „Achten Sie vor allem auf die Kinder, denn ihre Haut ist empfindlicher als Erwachsenenhaut und durch UV-Strahlen besonders gefährdet. Kinder unter zwei Jahren sollen nie direkter Sonne ausgesetzt werden. Sonnenschutz bei Kindern ist konsequent einzuhalten, nicht nur am Strand oder im Urlaub, sondern immer und überall, wo Kinder der Sonne ausgesetzt sind. Im eigenen Garten, im Kindergarten oder auf dem Schulhof. Sie als Eltern, Großeltern oder Betreuerinnen und Betreuer haben die Verantwortung und Vorbildfunktion. Kinder und Jugendliche sollten am besten nie einen Sonnenbrand erleiden.

Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.sonne-mit-verstand.de.

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Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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