Bäume und Sträucher werden angenagt

Am Happinger Au See ist der Biber los

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Der Biber hat bereits den Baum am Steg des Happinger Au Sees angenagt
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Rosenheim - Schon seit längerem treibt ein Biber am Happinger Au See sein Unwesen. Nun machte er sich auch im Bereich der Liegewiese zu schaffen.

Ein Biber hat sich schon seit Längerem am Happinger Au See niedergelassen und nagt dort Bäume an. Da der Biber aber unter das Artenschutzgesetz fällt, darf man ihn nicht einfach einfangen. Früher habe sich der Biber nur im hinteren Bereich des Sees herumgetrieben. Dass er nun aber auch im Bereich der Liegewiese zu Gange ist, sei neu, sagten die Betreiber des See-Pavillons. 

Hier hat der Biber einen kleinen Baum komplett abgenagt

Von Seiten der Stadt teilte Pressesprecher Christian Schwalm gegenüber rosenheim24.de mit: "Dass der Biber seit Jahren in diesem Bereich unterwegs ist, ist der Stadt, speziell den zuständigen Kollegen aus dem Umwelt- und Grünflächenamt bekannt. Die Schäden sind ebenfalls bekannt. Entsprechende Schutzmaßnahmen (Anstrich von Baumstämmen mit Verbiss-Schutzmittel) wurden auf den städtischen Uferflächen unverzüglich durchgeführt."

Des einen Freud des anderen Leid 

Etwa 700 Biber leben hier bei uns im Landkreis. Doch des Tierschützers Freud ist des Försters Leid. Mitte November musste sich ein 32-jähriger Rosenheimer vor dem Rosenheimer Amtsgericht verantworten, weil er einen Biber mit einer verbotenen Schlagfalle getötet haben soll

Das Amtsgericht Rosenheim hat den angeklagten Jäger zu einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu je 30 Euro wegen der "vorsätzlichen Tötung eines wild lebenden Tieres einer streng geschützten Art" verurteilt.

jb

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