Großer Ausbildungstag in Rosenheim am 14. Juli

Hauptzollamt informierte zu Ausbildung und Co.

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Ein Zollhund bei der Arbeit.

Rosenheim - Am Samstag, den 14. Juli fand auf dem Gelände des Hauptzollamts in der Münchener Str. in Rosenheim der diesjährige "Tag der Ausbildung" für alle Interessierten des Zollberufs statt.

Um 10 Uhr gingen die Tore auf, vor denen sich schon die Besucher versammelt hatten. Jedes in Rosenheim vertretene Aufgabengebiet, von der Kontrolleinheit Verkehrswege, der Ahndung, der Vollstreckung, der Zollsachbearbeitung und der Finanzkontrolle Schwarzarbeit, stellte sich dort vor.

Bei den Beamten des Zollamts durften die Besucher "ihre" aus dem Nicht-EU-Land versandten Päckchen öffnen und sich bei den vermeintlich bestellten Waren zur Problematik Markenpiraterie und Artenschutz beraten lassen. Auch durften die Besucher in die Rolle des Zöllners schlüpfen und selber eine Kofferkontrolle durchführen. Zu den darin aufgefunden Waren konnten sie sich - unter Anleitung einer erfahrenen Zöllnerin - Gedanken machen, ob Zölle zu erheben sind oder ob es sich noch um die erlaubte Reisefreimenge handelt.

Ablauf der Ausbildung erklärt

Beamtenanwärter des gehobenen und mittleren Dienstes gaben am Ausbildungsstand Auskunft über den Ablauf der Ausbildung und was ihnen am besten am Zoll gefällt. Die Vorträge der Ausbildungsleiterin Pamela Oberrauch über das Auswahlverfahren und die Ausbildung beim Zoll rundeten den Informationstag ab.

Highlights des Ausbildungstages dürften jedoch die Vorführungen der beiden Zollhunde gewesen sein. Gleich zweimal konnten die Besucher der Labradorhündin Dewi und dem Schäferhund Aragon bei der Arbeit zuschauen. Die Aufgabe der Zollhunde war es, Rauschgift an Personen oder am bzw. im Auto zu suchen und zu finden. Auch das Auffinden von Bargeld ist durch eine spezielle Ausbildung möglich und wurde vorgeführt. Die Zollhundeführer gaben dabei auch Auskunft über die Ausbildung und die Arbeit mit den Hunden.

Pressemeldung Hauptzollamt Rosenheim

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