Pressemeldung Rosenheimer Bündnis gegen rechts

Verfolgt. Vertrieben. Interniert. Ermordet. Jüdische Opfer und Widerstand im Rosenheim der Nazizeit

Rosenheim - Im Gedenken an die Reichsprogromnacht 1938 veranstaltet das "Rosenheimer Bündnis gegen rechts" zusammen mit der Stopersteininitiative einen besonderen Stadtrundgang.

Bereits in den letzten Jahren hat der Verein „Gesicht zeigen - Rosenheimer Bündnis gegen rechts“ rund um den 9. November in Erinnerung an die „Reichspogromnacht“ 1938 mit unterschiedlichen Veranstaltungen der Opfer des Nazi-Regimes gedacht. Das Thema hat durch den rechtsextremistischen Anschlag auf die Synagoge in Halle am 9. Oktober 2019 durchaus an Brisanz gewonnen. 

Heuer lädt der Verein zusammen mit dem Evangelischen Bildungswerk ebw, den evangelischen Kirchengemeinden Rosenheim und der Stolpersteininitiative unter dem Titel „Verfolgt. Vertrieben. Interniert. Ermordet. Jüdische Opfer und Widerstand im Rosenheim der Nazizeit“ zu einem Rundgang durch Rosenheim mit der Stadtführerin Maria Wolfarth ein. Dabei soll auch an die Opfer erinnert werden, die aus politischen oder anderen Gründen unter der Verfolgung gelitten haben. 

Treffpunkt am 9. November um 16.30 Uhr ist der Brunnen am Ludwigsplatz in Rosenheim. Musikalisch wird der Rundgang von den „Neurosenheimern“ begleitet. Die Veranstaltung, die etwa 1,5 -2 Stunden dauern wird, klingt in der Heilig-Geist-Kirche mit Musik und kurzen Ansprachen aus.

Pressemeldung Rosenheimer Bündnis gegen rechts

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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