Angeschlagenes Rosenheimer Unternehmen

Schwedische Firma laut Medienbericht vor Übernahme von Kathrein

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Rosenheim - Kathrein steht seit einiger Zeit im Fokus. Jetzt soll eine schwedische Firma das traditionsreiche Rosenheimer Unternehmen übernommen haben:

Das Unternehmen Kathrein sorgt weiter für Schlagzeilen. Mitte des vergangenen Jahres gab es Berichte über Verluste im Millionenbereich und Chaos innerhalb des Unternehmens. Im Herbst verkaufte Kathrein dann ihre Automotive Sparte und stellte einen umfangreichen Sanierungsplan vor. 

Im weiteren Verlauf gab es es große Verunsicherung innerhalb der Belegschaft im Unternehmen, weil sogar Stellenabbau von wichtigen Mitarbeitern beschlossen wurden. An den StandortenRosenheim und Ulm betraf das 38 Beschäftigte. Bis zum Ende dieses Jahres sollen allein in Rosenheim insgesamt 250 Arbeitsplätze abgebaut werden. Das Unternehmen bezeichnete den Schritt damals als unumgänglich.

Kommt jetzt der Verkauf?

Nach Informationen der OVB-Heimatzeitung gibt es Gerüchte innerhalb des Unternehmens, dass der schwedische Telekommunikations-Ausrüster Ericsson Kathrein übernommen haben soll. Zum Ende des vergangenen Jahres gab es bereits das Gerücht, dass nur die Mobilfunksparte an die Schweden verkauft wird. Wie die OVB-Heimatzeitung berichtet, wären damit personelle Einschnitte einhergegangen und die Belegschaft in Rosenheim hätte von 1000 auf 800 reduziert werden müssen.

Auf Anfrage von rosenheim.24 äußerte sich die Pressesprecher wie folgt: "Zu diesen Gerüchten äußern wir uns grundsätzlich nicht." 

ma

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