Auf der Straße für den Klimaschutz

"Fridays for Rosenheim": Für eine bessere Zukunft

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Rosenheim - Am Freitag, den 15. Februar, versammelten sich hunderte Schüler aus rund 20 verschiedenen Schulen auf dem Max-Josefs-Platz, um für den Klimaschutz einzustehen. Mit bunten Plakaten und Bannern ausgestattet strömten sie nach Rosenheim.

Jubeln, klatschen, springen und einfach laut sein: Aufmerksamkeit erregen, darum geht es hunderten Schülern aus Rosenheim und der Umgebung. Sie alle versammelten sich um 14 Uhr am Freitag, den 15. Februar, auf dem Max-Josefs-Platz, um für den Klimaschutz zu demonstrieren.  

Viele der Schüler waren schon bei Demos der "Fridays for future"-Bewegung in München dabei. Seit Wochen gehen Jugendliche in ganz Europa jeden Freitagvormittag für eine bessere Zukunft auf die Straße. Das Besondere an der Demonstration am Max-Josefs-Platz war jedoch, dass sie außerhalb der  Schulzeit stattfand. "Viele Erwachsene sagen, wir machen das nur als Vorwand, um die Schule zu schwänzen. Aber jetzt sind wir hier in unserer Freizeit, um zu zeigen: wir wollen wirklich da sein!", so eine Schülerin vom Ignaz-Günther-Gymnasium.

Schüler demonstrieren für eine bessere Zukunft

Ein allumfassender Umweltschutz

Aber egal ob während oder außerhalb der Schulzeit, ganz gleich ob Schüler oder Student, die jungen Menschen haben alle das selbe Ziel. Sie wollen eine Veränderung in der Politik und ein Umdenken in der Gesellschaft. Es geht ihnen um den Umweltschutz in allen Bereichen: den schnellen Kohleausstieg und Förderung erneuerbarer Energien, die Vermeidung von Plastik und eine Einschränkung der Massentierhaltung. Sie wollen die Gesellschaft wach rütteln und zeigen, dass jeder etwas für den Umweltschutz tun kann. "...Müll trennen, Haarshampoo ohne Mikroplastik verwenden und einfach Stoffbeutel statt Plastiktüten zum einkaufen verwenden." schlägt Veronika von der Otfried-Preußler-Mittelschule vor. 

Ein Funke reicht

Den Funken, der die Klimaschutz-Bewegung entfachte, gab die 16-jährige Schülerin Greta Thunberg aus Schweden. Über Monate hinweg demonstrierte sie jeden Freitag vor dem schwedischen Parlament für eine bessere Klimapolitik. Mittlerweile tun es ihr tausende Menschen auf der ganzen Welt gleich. 

Auch in Rosenheim ist man entschlossen. Die Demonstrationen sollen einmal im Monat stattfinden, bis sich endlich etwas ändert.

VM

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