Verstärkte Bestreifung des Erholungsgebietes

Grillverhalten am Happinger Au See - Kontrollen zeigen Wirkung

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Besonders an warmen Tagen scharen sich die Menschen um die Grillplätze am Happinger Au See
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Rosenheim - Nachdem es in der Vergangenheit immer wieder Beschwerden über das Grillverhalten am Happinger Au See gegeben hat, kündigte die Stadt verstärkte Bestreifung des Erholungsgebietes an. So laufen die Kontrollen:

Vor allem bei schönem Wetter scharen sich die Menschen um die drei öffentlichen Grillplätze am Happinger Au See. Deshalb gab es wegen der ausgelassenen Partistimmung und dem zum Teil ausufernden Grillverhalten immer wieder Beschwerden. Als Reaktion darauf kündigte die Stadt verstärkte Kontrollen im Erholungsgebiet an denn laut Satzung für den Floriansee, Happinger Au See und den Happinger See, ist alles verboten, was die Ruhe oder Sauberkeit beeinträchtigen könnte. Die Satzung wurde im vergangenen Jahr aktualisiert, da wegen undisziplinierten Hundehaltern, illegalen Campern und privaten Partys mit reichlich Alkohol vermehrt Beschwerden bei der Stadt Rosenheim eingegangen waren.

Polizei musste kommen

So sah es noch vor einigen Wochen rund um die Grillplätze aus

"Die verstärkte Bestreifung des Erholungsgebietes, insbesondere durch den Sicherheitsdienst läuft seit knapp zwei Wochen und ist gerade an den sehr schönen und warmen Tagen auch notwendig", so Thomas Bugl, Wirtschaftsdezernent der Stadt Rosenheim. "Dies zeigt die Tatsache, dass bereits zweimal die Polizei hinzugezogen werden musste, da mehrere größere Gruppen die Bereiche um die Grillplätze belagerten und trotz des bestehenden Verbots und den Hinweisen des Sicherheitsdienstes zusätzliche Grills, Sitz- und Essgarnituren aufbauten.

Bis zu 1.000 Euro Bußgeld

Was droht einem bei einem Verstoß gegen die Satzung? "Derzeit liegen der Stadt noch keine Ordnungswidrigkeitenanzeigen von diesen Vorfällen vor", so Bugl weiter. "Sollte es zur Anzeigenerstattung durch die Polizei kommen, werden hier auch entsprechende Bußgeldbescheide erlassen. Grundsätzlich kann für derartige Verstöße ein maximales Bußgeld von 1.000 Euro festgesetzt werden. Je nach „Schwere des Falles“ wird bei Erstverstößen das Bußgeld im Bereich zwischen 50 und 300 Euro liegen."

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