Eigentümer Klaus Werndl erklärt die Hintergründe

Doch kein "Giuseppe" in der Kunstmühle: Das steckt dahinter

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Das "Dinzler" in der Kunstmühle schließt zum 1. September. Im Februar 2020 soll dort ein neues Lokal eröffnen.
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Rosenheim - Die Kaffeerösterei Dinzler verlässt die Kunstmühle in Rosenheim zum 1. September. Inzwischen ist klar, dass nicht Giuseppe Tedesco das Tagescafé übernehmen wird. rosenheim24.de hat mit Eigentümer Klaus Werndl über die Entwicklungen gesprochen.

Im Februar 2020 soll in der Kunstmühle wieder ein Tagescafé unter neuem Namen eröffnen. Geführt werden wird das Lokal von Severin Bichler, Eigentümer Klaus Werndl und einer Geschäftsführerin, die Werndl im Gespräch mit rosenheim24.de noch nicht namentlich benennen wollte. Der neue Lokalname steht derzeit noch nicht fest, soll aber auf alle Fälle einen Bezug zum denkmalgeschützten Gebäude und der Kunstmühle bekommen.

Bichler ist ein langjähriger Geschäftspartner von Klaus Werndl, der bereits seit rund vier Jahren erfolgreich das Klostercafé in Weyarn leitet und seit drei Jahren im Event-Bereich für Werndl, unter anderem im Turbinenhaus Kolbermoor, tätig ist. Das neue Konzept soll an das von Dinzler angelehnt werden, aber auch neue Facetten bieten. "Wir werden dem Laden einen komplett neuen Look verpassen und interessante Angebote in petto haben", sagte Werndl. Heutzutage müsse man Gästen viel bieten. Geplant seien unter anderem "tolle Frühstücke", auch mit veganen Varianten. Zudem soll es einen leckeren Mittagstisch geben, hieß es weiter.

Kein "Giuseppe e Amici" in der Kunstmühle

Damit ist auch klar, dass das Café an der Kunstmühle nun doch nicht von Giuseppe Tedesco betrieben wird. rosenheim24.de hatte im Frühjahr darüber berichtet, dass angedacht war, dass er das Café in Zukunft übernehmen werde. Tedesco ist mit seinem Konzept "Giuseppe e Amici" bereits in Kolbermoor und im Gillitzer in Rosenheim erfolgreich tätig. Zuletzt hatten Werndl und Tedesco gemeinsam das Restaurant "Il Monastero" übernommen und wollen dieses nun zu einer "städtischen Oase" weiterentwickeln.

Aufkommenden Gerüchten, wonach es womöglich Unstimmigkeiten oder gar Streit zwischen Tedesco und dem Eigentümer gegeben habe oder immer noch gibt, widersprach Werndl im Gespräch mit rosenheim24.de energisch. "Das ist blanker Unsinn. Ich habe ein kristallklares Verhältnis zu Herrn Tedesco. Deswegen haben wir vor kurzem auch die Aufgabe im Gillitzer gemeinsam angepackt." 

Seine Familie würde bereits seit über elf Jahren erfolgreich mit dem italienischen Gastronom zusammenarbeiten. "Es geht hier alleine um die Menge der Aufgaben", begründete Werndl seine Entscheidung, die Bereiche "Restaurant" und "Tagescafé" zu trennen.

Tedesco selbst schlug ähnliche Töne an. "Vor kurzem habe ich das Il Monastero übernommen und werde mich jetzt vorrangig darauf konzentrieren. Sonst wäre es wohl etwas viel geworden", erklärte der Italiener im Gespräch mit rosenheim24.de. Werndl bezeichnete er als "väterlichen Freund" und "langjährigen guten Geschäftspartner".

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