Lockerung des Handy-Verbotes in den Schulen

Schulleiter wollen keine Smartphones auf dem Pausenhof

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Rosenheim - Schulleiter sind über die Lockerung des Handy-Verbotes nicht besonders glücklich. Auch, wenn sie Smartphones sogar in den Unterricht einbinden:

Einige der Rosenheimer Schulleiter sorgen sich um die Kommunikationskultur unter den Schülern. Grund dafür sei die Aufhebung des Handy-Verbotes auf den Schulhöfen, berichtet das Oberbayerische Volksblatt. Magdalena Ramm, Leiterin der Realschule und ihr Kollege Herbert Unterreiner, Leiter der Mittelschule am Luitpoldpark, befürchten, dass Bilder oder Videos vom Schulhof in den sozialen Netzwerken landen. Am Ende noch mit beleidigenden Kommentaren versehen.

Ramm ist weiter davon überzeugt, dass sich die Schüler aufgrund der großen Menge an Informationen auch so schon schwer genug tun, sich auf eine Sache zu konzentrieren. Kämen  dann noch Whatsapp-Nachrichten oder Ähnliches hinzu sei dies kontraproduktiv, so die Zeitung weiter. Vielmehr setzt die Mädchen-Realschule auf eine sinnvolle und zeitlich beschränkte Handynutzung. Etwa im Rahmen einer "Wortschatz-App" bei Übungsaufsätzen.

Lockere Strategie

Im Gegensatz dazu verfolge man auf dem Karolinen-Gymnasium eine lockere Strategie, schreibt das Oberbayerische Volksblatt. Sigrid Rechenauer, Leiterin des Karolinen-Gymnasiums, erklärte gegenüber der Zeitung, dass die Handynutzung mittags erlaubt sei. Dann sind die Schüler auf dem Weg in die Mensa oder in den Aufenthaltsbereich. Vormittags bleiben Handys aber grundsätzlich verboten.

Den vollständigen Artikel lesen Sie unter ovb-online.de oder in der gedruckten Ausgabe ihrer OVB-Heimatzeitung. 

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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