Mädchen (8) in Rosenheim schnell in Klinik gefahren

Mit heißem Wasser verbrüht: Polizei "ersetzt" Rettungsdienst

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Rosenheim - Am Sonntagabend, 15. Dezember, wurde eine Streife der Polizei zu einem vermeintlichen Familienstreit in die Aisingerwies gerufen. Vor Ort angekommen, stellte sich alles ganz anders dar:

Dort würde ein Kind seit Längerem laut schreien und Gepolter aus der Wohnung zu hören sein. Auf Klingeln würde niemand öffnen, hieß es in der Meldung weiter, wie die Rosenheimer Polizei am Montagmorgen nun mitteilte.

Wie sich dann rasch herausstellte, steckte etwas ganz anderes dahintter: Gerade als die Beamten das Mehrfamilienhaus betreten wollten, kam ihnen gegen 21 Uhr auch schon eine Mutter entgegen, die ihre achtjährige Tochter auf dem Arm hatte. Das Mädchen wies eine größere Brandverletzung an der Brust auf, was auch die schmerzerfüllten Schreie erklärte. Sie hatte sich versehentlich mit heißem Teewasser übergossen und sich dabei verbrüht.

Die Mama wollte ihre Tochter deswegen nun ins Krankenhaus fahren. Die Polizisten reagierten umgehend: Um der Achtjährigen die nötige ärztliche Behandlung schnellstmöglich zukommen zu lassen, wurde kurzerhand angeboten, Mama und Tochter im Dienstwagen der Polizei mitzunehmen. Mit Blaulicht und Sirene ging es daraufhin auf schnellstem Wege ins Rosenheimer Krankenhaus. Über den genauen gesundheitlichen Zustand des Mädchens gab die Polizei keine weiteren Informationen bekannt.

mw/Polizei Rosenheim

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa (Symbolbild)

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