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Braunbär streift durch die Wildnis in Oberbayern

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Beispiele in Rosenheim vorgestellt

Tirol: Bahnausbau bringt mehr Nahverkehr

Rosenheim - Dr. Alexander Jug, Geschäftsführer des Tiroler Verkehrsverbundes, präsentierte am 24. Juni im Ballhaus, wie sich der Neubau der Unterinntaltrasse auf das öffentliche Bus- und Schienennetz in Tirol auswirkt. 

43 Millionen Kilometer legen die Busse und Bahnen in Tirol im vergangenen Jahr zurück. Eine enorme Steigerung, die einhergeht mit einer wachsenden Beliebtheit des Angebotes. Schon seit 2012 ist eine zweigleisige Neubaustrecke mit einer Geschwindigkeit von 220 km/h mit ETCS Level 2, zwischen Baumkirchen und Kundl in Betrieb. Diese ermöglicht es, die Strecke Innsbruck – Jenbach im 30 Minuten Takt anzubieten. Im Fernverkehr fährt der Railjet im Stundentakt zwischen Wien und Vorarlberg mit Halt in Wörgl und Innsbruck. 

Die Nachfrage steigt

Alexander Jug: „Das sehr dichte Zugangebot in Tirol, sowohl Fernverkehr als auch beschleunigter Nahverkehr auf der Neubaustrecke, lässt die Nachfrage nach den Angeboten des VVT steigen. Wir stellen eine Verfünffachung der Netzkartenverkäufe in Wörgl, Kufstein und Jenbach fest. Dies ist auch nicht verwunderlich, denn im Gegensatz zur Autofahrt von Wörgl nach Innsbruck ist der Zug doppelt so schnell.“ 

Durch den Bau der 40 Kilometer langen Hochleistungsstrecke und die Verbindungen zur Bestandsstrecke aufgrund der Verknüpfungsstellen, kann der Schienenverkehr in Tirol schrittweise weiter ausgebaut werden, die Infrastruktur ist bereit und ausreichend aufnahmefähig. Ab 2021 sollen 25 ETCS taugliche Züge auch im Nahverkehr eingesetzt werden. Überlegungen zum Ausbau von beschleunigten REX-Verbindungen zwischen Wörgl und Innsbruck liegen am Tisch und werden intensiv durch den VVT geprüft. 

Jug: „Als modernes Dienstleistungsunternehmen für nachhaltige Mobilität plant, koordiniert, finanziert und bestellt der VVT den öffentlichen Personennahverkehr in Tirol. Durch nachhaltige Mobilitätslösungen macht der VVT die Alltagsmobilität per Öffis attraktiver und leistet damit seinen Beitrag zum Programm „Tirol 2050 energieautonom“ und zur Steigerung der Lebensqualität in Tirol.“

Pressemeldung Deutsche Bahn AG

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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