Bauprojekt in der Marienberger Straße 

Im Norden von Rosenheim: 40 neue Wohnungen und 68 Apartments

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Rosenheim - In der Marienberger Straße werden neue Wohnungen und Apartments gebaut. Die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses gaben in ihrer Oktober-Sitzung grünes Licht für das Projekt. 

Wohnungen und Apartments sollen auf dem Grundstücksteil in der Marienberger Straße in der Nähe der Technischen Hochschule Rosenheim (TH) entstehen. Einstimmig sprach sich der Haupt- und Finanzausschuss in seiner Sitzung am 15. Oktober für das Projekt aus. 

40 Wohnungen und 68 Apartments

Insgesamt sollen gemäß eines ersten Vorentwurfs des Büros ACMS Architekten aus Wuppertal in den drei westlichen Gebäuden mit drei bis fünf Geschossen 40 Wohnungen mit je zwei bis vier Zimmern und in zwei viergeschossigen Gebäuden im Osten 68 Apartments entstehen. Mit den neuen Apartments soll der dringende Bedarf an Kleinwohnungen für das Personal des Rosenheimer Klinikums gedeckt werden. 

Mit der Durchführung und Betreuung der Baumaßnahme wird die GRWS Gesellschaft für Städtebau und Stadtentwicklung beauftragt. Als Vergütung wird eine Kostenerstattungsregelung mit einem Volumen von 325.000 Euro vereinbart. 

Eine überschlägige Kostenschätzung ergab voraussichtliche Projektkosten in Höhe von 20,9 Millionen Euro. Der Baubeginn kann voraussichtlich im Herbst des kommenden Jahres oder im Frühjahr 2021 erfolgen. Die Fertigstellung ist dementsprechend auf Frühjahr oder Herbst 2022 datiert. 

Bitte "Gas zu geben" 

Robert Metzger (SPD) sehe das Vorhaben als positiv an und traf damit den Tenor der anderen Ausschussmitglieder: "Der Bedarf an Wohnungen ist da und wir müssen dringend reagieren. Was mir persönlich allerdings etwas sauer aufstößt, ist die lange Zeit, die bis zum Baubeginn verstreicht. Es kann nicht sein dass mehr als ein Jahr vergehen muss, bis wir überhaupt den ersten Pflock setzen." 

Die Bitte Metzgers "bei dem Projekt Gas zu geben", unterstütze Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer grundsätzlich. Sie verwies allerdings in dem Zusammenhang auf die Tatsache, dass das Grundstück in der Marienberger Straße zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch bebaut sei, das bestehende Gebäude erst abgerissen werden müsse und die Baufläche deshalb erst Mitte 2020 zur Verfügung stehe. 

mb

Rubriklistenbild: © pixabay.com

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