Ersatzstadion auf der BayWa-Wiese vorgeschlagen

Wohin mit einem neuen Eisstadion?

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Die Sanierung des Kathrein-Stadions ist wirtschaftlich nicht sinnvoll.
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Rosenheim - Das Kathrein-Stadion müsste dringend saniert werden. Da eine Sanierung wirtschaftlich nicht sinnvoll ist, schlug die Stadtratsfraktion der Freien Wähler einen Neubau auf der BayWa-Wiese vor:

Die Stadtratsfraktion der Freie Wähler/UP Rosenheim hat bei der Oberbürgermeisterin beantragt, durch die Verwaltung zu prüfen, ob auf der Fläche der BayWa-Wiese ein Ersatz für das bestehende Eisstadion in Verbindung mit einer zweiten Eisfläche errichtet werden kann. Weiter soll die Verwaltung prüfen, ob das Gelände hierzu erworben werden kann.

Das bestehende Eisstadion kann zeitlich nicht mehr unbegrenzt genutzt werden. Eine Sanierung ist wirtschaftlich nicht sinnvoll. Außerdem hat das Stadion nicht mehr genügend Kapazitäten für den Bedarf des Rosenheimer Eissports. Im Interesse ihrer Bürger muss es daher Ziel der Stadt bei einem Neubau auch ausreichend Möglichkeiten für den Breitensport und den öffentlichen Eislauf zu schaffen. Neben dem Ersatz für das bestehende Eisstadion ist deshalb eine zweite Eisfläche mit einzuplanen. Damit wäre auch dem Profieissport als Zugpferd für die Jugendarbeit und Aushängeschild für die Sportstadt Rosenheim gedient.

Die BayWa-Wiese bietet hierzu eine ausreichende Fläche. Anhand des Flächenbedarfs vergleichbarer Eisstadien in anderen Städten ist die Fraktion zu dem Ergebnis gelangt, dass ein Eisstadion in der für Rosenheim erforderlichen Größe mit bis zu 5000 Zuschauerplätzen sowie eine zweite Eisfläche und die erforderlichen Parkplätze auf der BayWa-Wiese unterzubringen sind.

Der Standort bietet außerdem eine gute Verkehrsanbindung. Die für ein Eisstadion zu erwartenden Verkehrsspitzen fallen in Zeiten, in denen die Belastung der angrenzenden Straßen und Kreuzungsbereiche durch den Stadtverkehr eher geringer ist. Die verkehrliche Belastung auch für die umliegenden Wohnviertel bleibt so verträglicher, als bei den derzeit favorisierten Nutzungskonzepten, die zudem auf erheblichen Widerstand in der Bevölkerung stoßen.

Auch städtebaulich wäre diese Nutzung sinnvoll. An dieser wichtigen Einfallstraße in die Stadt kann mit einem modernen Eisstadion ein prägnantes Eingangstor in die Stadt geschaffen und die Bedeutung Rosenheims als Sportstadt unterstrichen werden.

Durch eine städtebaulich sinnvolle Nutzung der Bestandsflächen an der Innsbrucker und Jahnstraße, z.B. auch mit einem Hotel kann zudem eine Grundlage für die Finanzierung dieses Projektes geschaffen werden.

Pressemitteilung Freie Wähler/UP Rosenheim

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