Antrag der Grünen im Rosenheimer Hauptausschuss

Kein Einweggeschirr mehr auf öffentlichen Veranstaltungen?

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Rosenheim - Im Hauptausschuss sorgte eine Forderung der Grünen für Diskussion. Die Partei stellte einen Antrag, dass Mehrweggeschirr bei öffentlichen Veranstaltungen Pflicht sein soll.

Die Verwaltung bedauere laut Oberbayerischem Volksblatt (OVB), es gebe keine rechtliche Basis für ein generelles Verbot von Einweggeschirr. Eine verbindliche Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes schiebe dem Unterfangen einen Riegel vor.

Bei Veranstaltungen, die die Stadt selbst ausrichte, sei es jedoch weitestgehend umsetzbar auf Einweggeschirr zu verzichten. Als Beispiel wurde das Rosenheimer Sommerfestival angeführt. Rechtsdezernent Herbert Hoch verwies allerdings auf den Aspekt der Sicherheit bei Massenveranstaltungen. Messer und Gabeln aus Metall sowie Gläser und Krüge könnten als Wurfgeschosse oder wie Waffen eingesetzt werden.

Oft entscheide die Vernunft und das Bemühen der Veranstalter, einen nachhaltigen Weg zu gehen, zeigte sich Dr. Wolfgang Bergmüller von der CSU laut OVB überzeugt. Beim Herbstfest funktioniere es ja auch. Franz Lukas, Fraktionsvorsitzender der Grünen, halte es für notwendig, dass die Stadt mit gutem Beispiel vorangeht.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie auf ovb-heimatzeitungen.de oder in Ihrer gedruckten Heimatzeitung.

Rubriklistenbild: © picture alliance / Patrick Pleul

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