Hohe Präsenz und konsequent durchgreifen

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Rosenheim - So lautet die gemeinsam vereinbarte Strategie von Polizeibehörden und Stadt in Sachen Bahnhofsvorplatz. Zuletzt hatten sich mehrere unrühmliche Vorfälle ereignet.

In den vergangenen Wochen ist es am Rosenheimer Bahnhofsvorplatz zu einer Häufung von Zwischenfällen gekommen, die eine Reaktion von Stadt und Polizei dringend erforderlich machten. Unrühmlicher Höhepunkt war zuletzt die gewalttätige Auseinandersetzung zwischen zwei Obdachlosen.

Am Dienstag stimmten Stadt Rosenheim, Polizeiinspektion Rosenheim und Bundespolizei ihr weiteres Vorgehen ab, um gemeinsam gegen Beeinträchtigungen von Bahnhofsnutzern und Passanten konsequent vorzugehen.

Vor allem bei schönem Wetter ließen sich auf den Grünflächen des Südtiroler Platzes größere Personengruppen nieder, um dort Alkohol zu konsumieren. In der Folge kam es immer wieder zu Pöbeleien und Streitigkeiten, bis hin zu einem mutmaßlichen Tötungsdelikt. Seither verstärkten Landes- und Bundespolizei ihre Präsenz und führten im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten im Bahnhof und am Vorplatz vermehrt Personenkontrollen durch. Inzwischen hat die Stadt Rosenheim für die Grünflächen ein Betretungsverbot ausgesprochen.

In einer gemeinsamen Besprechung überdachten Vertreter von Stadt und Polizeibehörden weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Situation am Bahnhofsvorplatz. Dazu prüft die Polizeiinspektion Rosenheim die Möglichkeit einer Videoüberwachung. Gegen strafrechtlich mehrfach auffällig gewordene Personen sollten nach Vorstellung der Stadtverwaltung außerdem Aufenthaltsverbote verhängt werden. Hohe polizeiliche Präsenz und konsequentes Einschreiten bei Ordnungsverstößen werden weiterhin als zentrale Ansatzpunkte für einen Sicherheitszuwachs betrachtet.

Pressemeldung Polizei/Stadt Rosenheim, Bundespolizei, redro24

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