Republikaner stellen Eilantrag an Verwaltung

"Die Bürger wissen nicht mehr, wie sie in Rosenheim fahren sollen"

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Rosenheim - Die Anzahl und Dauer der Baustellen und Straßensperrungen in der Stadt sorgt für Verärgerung bei den Republikanern. Deswegen hat sich die Stadtratsfraktion jetzt mit einem Eilantrag an Oberbürgermeisterin Bauer und die Verwaltung gewandt.

Die Stadträte fordern darin, dass die Bevölkerung ab sofort mehrmals pro Woche über die Medien über den Zustand und/oder die Dauer von Baustellen bzw. Straßensperrungen informiert wird. Die Situation sei inzwischen fast unerträglich, hieß es zur Begründung.

Der Eilantrag im Wortlaut:

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 

die REP-Fraktion beantragt sofort eine tägliche oder mehrmals in der Woche stattfindende Benachrichtigung der Bürger über neue Baustellen oder den aktuellen Zustand der Baustellen. Viele Bürger sind schockiert und wissen bald nicht mehr, wie sie in der Stadt Rosenheim fahren sollen (von Besuchern der Stadt ganz zu schweigen). 

Durch die Teilsperrungen der Burgfriedstraße und am Breitenfeld, neben Pernauer- und Scheuchenstuhlstraße, ist die Situation fast unerträglich. Dass neben der Prinzregentenstraße, Samerstraße und Riederstraße auch noch über viele Tage Parkplätze in der Salinstraße gesperrt wurden, ist nicht mehr nachvollziehbar.

Der Nordzugang zum Friedhof sollte am 27. Mai wieder offen sein. Dort brauchen aber die Bauarbeiten bis zum heutigen Tag, so dass Ältere und Behinderte überhaupt nicht über den Nordzugang zum Friedhof gelangen konnten. Deshalb beantragen wir, über das Oberbayerische Volksblatt, Radio Charivari und rosenheim24.de die Rosenheimer Bevölkerung mehrmals die Woche über den Zustand der Straßensperrungen zu unterrichten.

Stadt hat erst Zwischenbilanz veröffentlicht

Bezüglich der Großbaustelle im Bereich der Prinzregenten-, Samer- und Riederstraße hatte die Stadt Rosenheim erst vor kurzem eine Zwischenbilanz veröffentlicht. Darin wollten die Verantwortlichen mit dem Verdacht ausräumen, dass die starken Regenfälle zu einer Gefährdung des Baufortschrittes geführt hätten.

Die gesamte Baumaßnahme liege weiterhin voll im Plan, hieß es darin. "(...) Lediglich in der Riederstraße könnte es zu einer Verzögerung von einigen Tagen aufgrund vollgelaufener Baugruben kommen. Alle Beteiligten arbeiten aber daran, einen eventuellen Zeitverzug so gering wie möglich zu halten", sagte Baustellen-Leiter Klaus Lochner vom Städtischen Tiefbauamt.

mw/REP-Stadtratsfraktion

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