Tat vom März 2018

Er soll Biber mit Schlagfalle getötet haben - Rosenheimer Jäger verurteilt

  • schließen

Rosenheim - Ein 32-jähriger Rosenheimer stand vor dem Rosenheimer Amtsgericht, weil er einen Biber mit einer verbotenen Schlagfalle getötet haben soll. Am Dienstag wurde der Jäger verurteilt.

Update, 10.24 Uhr: Angeklagter verurteilt

Das Amtsgericht Rosenheim hat am Dienstag den angeklagten Jäger aus Rosenheim zu einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu je 30 Euro wegen der "vorsätzlichen Tötung eines wild lebenden Tieres einer streng geschützten Art" verurteilt. Das bestätigte Stefan Tillmann, Pressesprecher des Amtsgerichtes in Rosenheim auf Anfrage von rosenheim24.de. 

Vorbericht

Im März 2018 entdeckte ein 43-jähriger Raublinger mehrere tote Biber im Bereich des Happinger Sees. Ein Tier hatte man mit einer Schlagfalle getötet. Der Raublinger legte sich daraufhin auf die Lauer und konnte den vermeintlichen Täter beobachten und fotografieren. Die Polizei konnte den Mann letztendlich ausfindig machen: es handelte sich um einen 32-jährigen Jäger aus Rosenheim.

Jäger aus Rosenheim (32) vor Gericht

Der Rosenheimer muss sich nun vor dem Amtsgericht in Rosenheim verantworten, wie der BR berichtet. Wenn er das streng geschützte Tier wirklich mit der verbotenen Falle getötet hat, würde das einen deutlichen Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz bedeuten. Der Jäger könnte zu einer Geldstrafe, aber auch zu einer Gefängnisstrafe von bis zu vier Jahren verurteilt werden, wie der BR weiter schreibt.

Rubriklistenbild: © picture alliance/Felix Heyder/dpa (Symbolbild)

Zurück zur Übersicht: Rosenheim

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT