Kampf gegen Abfall, Kot und "Schwarz-Griller"

Rosenheim - Mildes Wetter lockt die Menschen in die Naherholungsgebiete. Leider registrierte die Stadt dort viele Verstöße. Ein Sicherheitsdienst soll nun wieder für Ordnung sorgen.

Der milde Winter und die warmen Frühlingstage lockten bereits in den letzten Wochen und Monate viele Erholungssuchende an die Rosenheimer Seen. Dabei registrierte die Stadt regelmäßig Verunreinigungen durch liegengelassenen Abfall oder Hundekot auf den Grünflächen und Wegen.

Laut städtischer Satzung zur Benutzung des Erholungsgebietes ist es nicht erlaubt, die Grünanlagen und die Anlageneinrichtungen zu verunreinigen und Tiere aller Art, insbesondere Hunde, frei laufen zu lassen. Verstöße stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können mit einem Bußgeld bis zu 1.000 Euro geahndet werden. Ebenso kann ein Platzverweis und ein dauerhaftes Betretungsverbot ausgesprochen werden.

Zur Überwachung des Happinger-Au-Sees und des Happinger Sees wird ab Donnerstag, 1. Mai 2014, wieder täglich ein Sicherheitsdienst eingesetzt. Die in den vergangenen Wochen aufgetretenen Negativerscheinungen haben gezeigt, dass der Einsatz von Sicherheitspersonal scheinbar unverzichtbar ist. Wie bereits in den Vorjahren sollen ausgebildete Wachmänner die Besucher freundlich auf die geltenden Ge- und Verbote hinweisen und so dafür sorgen, dass die Zahl der Sicherheits- und Ruhestörungen, sowie Verschmutzungen und Schäden durch Vandalismus deutlich zurückgeht.

Darüber hinaus appelliert die Stadt an alle Besucherinnen und Besucher sich an die geltenden Ge- und Verbote zu halten und die der Allgemeinheit zugänglichen Naturflächen in dem Zustand zu erhalten, den man bei einem Besuch selber gerne vorfinden möchte.

Aus dem Archiv:

Grillen am Happinger Au See

Zudem weist die Stadtverwaltung nochmals darauf hin, dass das Grillen nur an dafür vorgesehenen Grillplätzen zulässig ist. Hintergrund ist, dass sich das Mangfallufer, gerade im Bereich zwischen Oberwöhr und der Kufsteiner Straße, als beliebter Aufenthaltsort für Jung und Alt entwickelt. Leider kommt es dabei auch immer wieder vor, dass Lagerfeuer und Grills aufgebaut werden und bei Musik und reichlich Alkohol lautstarke Feste gefeiert werden. Gestörte Anwohner, Müllablagerungen und oftmals beschädigter Baumbestand sind die Folge. Die Stadt Rosenheim fordert die Bevölkerung auf, das Grillen und Entzünden von offenem Feuer an dieser Stelle zu unterlassen. Aufgrund der bestehenden Landschaftsschutzgebietsverordnung, aber auch der angrenzenden Baumflächen besteht eine zu große Gefahr für den Waldbestand und die für Mensch und Tier ökologisch wichtigen Naturräume. Für weitere Rückfragen dazu, steht das städtische Umwelt- und Grünflächenamt unter der Telefonnummer 365-1681 zur Verfügung.

Pressemeldung Stadt Rosenheim

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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