Rosenheimer im Slackline-Duell bei ARD-Show

Besonderes Comeback: So lief es für Simon (21) bei "Klein gegen Groß"

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Takushi (9) und Rikuto (11) aus Japan sind sicher, dass sie nicht nur Körperspannung, sondern auch ausreichend Fingerspitzengefühl haben, um Slackline-Profi Simon Meirandres herauszufordern.

Rosenheim - Vom Herausforderer zum Herausgeforderten: In dieser Rolle sah sich Simon Meirandres am Samstagabend in der Spielshow "Klein gegen Groß". Zwei junge japanische Brüder forderten den Rosenheimer beim Slackline-Duell heraus. 

Am Samstagabend durfte der Rosenheimer Simon Meirandres ein ganz besonderes Comeback bei der ARD-Show "Klein gegen Groß - Das unglaubliche Duell" feiern. Denn der 21-jährige Profi-Slackliner aus Rosenheim war bereits vor sieben Jahren zu Gast in der Spielshow

2013 gewann der damals 15-Jährige als kleiner Herausforderer gegen den ehemaligen Ski-Rennläufer und Hobby-Slackliner Felix Neureuther bei dem Duell, wer mehr "Butt-Bounces" auf der Slackline erzielen konnte. Nun durfte Simon zurückkehren - diesmal aber auf der anderen Seite. 

"Für mich war die Teilnahme damals mit 15 Jahren schon eine Wahnsinns Erfahrung. Umso weniger habe ich mit einer erneuten Einladung beim Format 'Klein gegen Groß' gerechnet, da bisher noch niemand sowohl als 'kleiner' als auch als 'großer' in der Sendung zu Gast war", so der gelernte Mediengestalter bereits vor der Ausstrahlung gegenüber rosenheim24.de

Keine Spur von Nervosität bei den Herausforderern

Am Samstagabend wurde Simon dann von den Brüdern Rikuto (11) und Takushi (8) aus Utsunomiya, 100 Kilometer nördlich der japanischen Hauptstadt Tokio, herausgefordert. Die Brüder sind die Nachwuchs-Stars in der Slackline-Szene. Die zwei trainieren täglich und beherrschen etliche spektakuläre Tricks, die sie regelmäßig ihren Fans aus der ganzen Welt auf ihrem Instagram-Account "nakamurabros" präsentieren.

Von Nervosität war bei den beiden jungen Herausforderern dann jedenfalls vor Beginn des Auftritts nichts zu sehen. Cool blickten sie in Richtung Simon. Und worin bestand die Aufgabe? Die beiden Brüder und Simon mussten nacheinander auf der Slackline balancieren, dabei so viele bereitgestellte Würfel wie möglich vom Boden aufheben und danach zu einem Turm stapeln

Sieger war derjenige, der es schaffte, innerhalb von vier Minuten einen höheren Turm zu stapeln. Aus Sicht der Gäste war das jedenfalls keine klare Sache. "Bergdoktor" Hans Sigl, Ingo Zamperoni und Nora Tschirner sahen Simon als Favorit, Dagi Bee, Klaas Heufer-Umlauf und Dagmar Koller tippten auf Rikuto und Takushi.

Dagi Bee bei 'Klein gegen Groß': "Das gibt's ja nicht"

Ein Tipp, der sich als goldrichtig erweisen sollte: Hüpfend und hangelnd türmten die beiden Japaner Würfel um Würfel aufeinander. Dabei stellten sie einiges an Können unter Beweis, Dagi Bee kam angesichts des Gezeigten sogar ein „das gibt’s ja nicht“ über die Lippen. 

Zehn Würfel konnten die Brüder schließlich stapeln. Ein Wert, der sich für Simon an dem Abend als zu hoch erweisen sollte: Als sein Turm sieben Würfel zählte, fiel er um. Das hieß Neustart unmittelbar vor Ablauf der Zeit, womit der Rückstand natürlich nicht mehr aufzuholen war.

Simon Meirandres zeigt sich beeindruckt

Der unterlegene Rosenheimer zeigte sich beeindruckt von der Leistung der Nachwuchs-Slackliner, jubelte mit ihnen mit - und zum Schluss gab es ein anerkennendes "High Five" von Simon.

jg/dp

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