Rosenheimer Gericht bestraft 51-Jährigen

Sohn leugnet Testament der Mutter - weil er die Wohnung erben wollte

Rosenheim - Weil ein 51-jähriger Sohn das Testament seiner Mutter geheim hielt bzw. verleugnete, muss er nun über 2.500 Euro zahlen. 

Anfang 2018 musste ein 51-jähriger Kroate Abschied von seiner Mutter nehmen. Sie hinterließ unter anderem eine Eigentumswohnung in der Chiemseestraße in Rosenheim im Wert von etwa 140.000 Euro, wie OVB-Heimatzeitungen berichtet. 

Nach dem Tod der Mutter wurden dem Sohn sämtliche Papiere der Verstorbenen ausgehändigt, darunter auch ein Testament. 

Weil dort die Mutter dem Enkel die Wohnung vermachte, behauptete der 51-jährige Arbeitslose nie ein Testament erhalten zu haben.  Der Versuch den eigenen Sohn zu übervorteilen, scheiterte, als sich eine Kopie des Testamentes fand, schreibt OVB-Heimatzeitungen. 

Das Amtsgericht erließ zwei Strafbefehle über eine Geldstrafe von insgesamt 6.300 Euro. Weil der Angeklagte in einer weiteren Einspruchsverhandlung doch noch geständig war, kam das Gericht der Bitte des Rechtsanwaltes Alexander Kohut nach und reduzierte die Strafe auf 2.550 Euro, berichtet OVB-Heimatzeitungen.

Rubriklistenbild: © Jens Büttner

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