Deshalb sehen Sie so viele Soldaten

Gefechtsübung "Berglöwe 2019" hat begonnen 

+
Soldaten des Gebirgspionierbataillons 8 entladen Fahrzeuge vom Typ „BV 206 S Hägglund“ am Entladebahnhof.

Rosenheim - Die Vorbereitungen für die Brigadegefechtsübung „Berglöwe“ sind abgeschlossen. Mit der Befehlsausgabe durch den Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23, Brigadegeneral Jared Sembritzki, bekamen die Bataillone der Brigade ihre Aufträge.

Im Übungsszenario kämpft die Gebirgsjägerbrigade 23 gegen reguläre feindliche Streitkräfte aber auch gegen Milizen. Die Rahmenlage ist angepasst an die Landes- und Bündnisverteidigung. Ziel ist es, die Einsatzbereitschaft der Gebirgsjägerbrigade 23 zur Landes- und Bündnisverteidigung – dem Kernauftrag der Bundeswehr – sicherzustellen. In der ersten Phase der Übung müssen die Soldaten und ihr Material in den Einsatzraum verlegen und ihre Einsatzbereitschaft herstellen.

Ein Zug mit Gefechtsfahrzeugen der Gebirgsjägerbrigade 23 fährt zur Entladung ins Zementwerk Rohrdorf ein. 

Fahrzeuge und Großgerät werden auf Schienen transportiert „Motor aus, Handbremse ziehen und den Hauptschalter aus“, so lauten die Befehle beim Beladen der Züge in Mittenwald. Das Gebirgsjägerbataillon 233 marschiert in den Einsatzraum. Wenn alle Fahrzeuge richtig stehen, werden sie vorne und hinten mit Ketten gesichert. Über 100 Fahrzeuge, verteilt auf insgesamt vier Züge, verließen den Bahnhof Mittenwald und für die Mittenwalder „Jager“ wird es nun ernst, die Übung Berglöwe hat begonnen. 

Im rund 120 Kilometer entfernten Rosenheim sind bereits Vorauskräfte vor Ort, um die einfahrenden Züge zu entladen. Im Schwerpunkt geschieht dies durch die Gebirgspioniere vom Gebirgspionierbataillon 8 aus Ingolstadt, die den Ablauf vor Ort regeln. Der Entladebahnhof befindet sich in einem Zementwerk in der Nähe von Rosenheim. Um den weiteren Marsch in den Verfügungsraum sicherzustellen, werden die Fahrzeuge von den Soldaten des Gebirgsversorgungsbataillon 8 aus Füssen, unmittelbar nach der Entladung betankt. 

Abläufe klar strukturiert

Die Abläufe sind klar strukturiert und jeder der eingesetzten Soldaten kennt seinen Auftrag. Wie am Fließband verlassen die Fahrzeuge die Rampe am Entladebahnhof und werden nun für die nächste Phase, die Verlegung in zugewiesene Räume, vorbereitet.

Größtmögliche Transparenz und Informationen für die Bevölkerung 

Bereits am 8. Mai informierten Soldaten der Gebirgsjägerbrigade 23 die Bevölkerung mit einem Informationsmobil auf dem Ludwigsplatz in Rosenheim über die Brigadegefechtsübung „Berglöwe 2019“. Der stellvertretende Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23, Oberst Peter Eichelsdörfer, beantwortete dabei Fragen zum Umfang des Manövers, zum Übungsverlauf sowie zum richtigen Verhalten von Verkehrsteilnehmern gegenüber Militärfahrzeugen im Straßenverkehr. 

Karriere bei der Bundeswehr

Karriereberater aus München und Bad Reichenhall gaben interessierten Bürgern Auskunft über Berufsmöglichkeiten bei der Bundeswehr. Bereits am Tag zuvor verteilten Gebirgssoldaten Informationsbroschüren an die Bevölkerung in den betroffenen Übungsbereichen in den Landkreisen Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land.

Pressemeldung Gebirgsjägerbirgade 23

Zurück zur Übersicht: Rosenheim

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT