Weit über 200 Teilnehmer

Teilnehmerrekord beim XI. Rosenheimer Eigentümer und Beiratsforum

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Am Ende des Abends kamen 3500 Euro für den "Herzenswunsch-Krankenwagen" zusammen. 

Rosenheim - Volles Haus in Rosenheim – weit über 200 Teilnehmer haben sich bei der 11. Veranstaltung der Firmen Unirent, Rech und Alpina im Kuko gemeinsam mit ihren Hausverwaltern weitergebildet. 

Im Rahmen der Begrüßung der Gäste durch Gerlinde Willmann, Peter Panhans, Peter Eissing und Jakob Wurm stellte Steffi Panhans von der Firma Alpina Immobilien GmbH ein besonderes Projekt des Malteser Hilfsdienstes vor: Den "Herzenswunsch-Krankenwagen". 

Großzügige Spenden für Herzenswünsche von schwerkranken Menschen

Träume und Wünsche bekommen eine ganz andere Dimension, wenn Menschen wissen, dass sie nicht mehr lange zu leben haben. Dazu haben mehrere Gliederungen der Malteser den Herzenswunsch-Krankenwagen ins Leben gerufen. Das alles kostet den Patienten oder seine Familie nichts, der Herzenswunsch-Krankenwagen wird komplett aus Spenden finanziert und lebt vom Engagement der beteiligten, ehrenamtlich tätigen Malteser. Die veranstaltenden Firmen haben spontan 1700 Euro zur Verfügung gestellt. Dieser Betrag sollte im Laufe des Abends noch deutlich gesteigert werden. 

Spannende Aspekte durch verschiedene Referenten

Frau Dr. Beate Burkl brachte es bei ihrem Grußwort für die Stadt Rosenheim auf den Punkt: Es ist sehr angenehm zu erleben, wie leidenschaftlich Immobilienbetreuung sein kann. Sie gab einen Ausblick auf die anstehende Reform des Wohnungseigentumsgesetzes im Besonderen bei den Bereichen Barrierefreiheit und Elektromobilität. Die Hürden zu deren erfolgreichen Umsetzung im Mehrfamilienhaus sollen wesentlich gelockert werden. Mit einem Abriss zu den ersten Erfahrungen seit Einführung der Berufsausübungszulassungsvoraussetzungen für Immobilienberufe leitete sie über zum Präsidenten des BVI Deutschland, Thomas Meier

Meier – selbst erfahrener und engagierter Immobilienverwalter – hielt sich mit seiner Kritik für den seiner Meinung nach absolut unzureichenden Umfang der Reform nicht zurück. Natürlich begrüßen die Verbände die Reform – dem BVI Deutschland geht diese nicht weit genug. Auch vermisse er in der Branche eine höhere Sensibilität für eine auskömmliche Verwaltervergütung. Die hohen Anforderungen an den Beruf des Verwalters erfordere fachlich qualifiziertes Personal. Dieses darf eine auskömmliche Entlohnung voraussetzen – was mit weniger als 25 Euro/Wohnung und Monat nicht erreicht werden könne. Spontan und vom Engagement der Malteser berührt, spendete er im Namen des BVI 500 Euro für die Aktion "Herzenswunsch-Krankenwagen".

Professor Dr. Florian Jacoby aus Bielefeld informierte mit dem ersten Referat des Tages das Auditorium, welche Möglichkeiten Eigentümergemeinschaft und der einzelne Eigentümer haben, um gegen Störungen vorgehen zu können. Oft ist gar nicht bekannt, dass die meisten Abwehransprüche der einzelne selbst durchsetzen kann und die Gemeinschaft hierfür gar nicht braucht.

Rüdiger Fritsch (Fachautor, Herausgeber, Referent, Fachanwalt), zeigte den anwesenden Teilnehmern auf, unter welchen Umständen oder ob überhaupt in Wohnanlagen die Installation von Überwachungsanlagen geregelt werden kann. Im Fazit kann man sagen – wohl eher nicht. Die Hürden sind riesig.

Die Pause stand ganz im Zeichen der wundervollen süßen Kreationen von Teresa Heininger – Inhaberin des Tavola Rosenheim – und ihrem Team. Das Beste aus der Manufaktur „Teresas süße Welten“ kam auf den Tisch. 

Legionellen und kein Ende

Maik Streckert, Leiter des Vertriebs der Diwa-Gruppe, zeigte die aktuellen Vorgaben der Trinkwasserverordnung auf. Spielraumlos hat die Eigentümergemeinschaft diesbezüglich eine Menge Pflichten zu erledigen. Für Gemeinschaften ist die Überschreitung der Grenzwerte mit hohem – finanziellem und organisatorischem – Aufwand verbunden. Mit viel Information und einer guten Zusammenarbeit mit den Gesundheitsämtern, aber auch meist umfangreichen zeitlichen Vorlauf, werden Lösungen gefunden.

Bielefeld gegen Dortmund

Auf dem Fußballfeld wäre es eine ungleiche Begegnung. Im "Battle" zu ausgewählten Themen zu rechtlichen Themen rund um die Immobilie zwischen Prof. Jacoby und Rüdiger Fritsch stand es absolut unentschieden. Die Partie dauerte eine Stunde und nach Aussage vieler Teilnehmer damit zu kurz. Mit spitzem Humor und bestens gelaunt schenkten sich die Referenten keine Zurückhaltung. Äußerst unterhaltsam und kurzweilig vermittelten die beiden Top-Speaker schwierige Sachverhalte auf bestens verständliche Art. Ein tolles Spektakel und unbedingt wert, wiederholt zu werden.

Emotionen pur

Auch die schönste Veranstaltung geht zu Ende. Dann war es soweit – Erik Waalkes vom Malteser Hilfsdienst erfuhr, dass sich im Laufe des Abends der Spendentopf auf über 3500 Euro erhöht hat. Sichtlich gerührt übermittelte Herr Waalkes seinen aufrichtigen Dank an jeden Spender. Hohe Einzelspenden der ausstellenden Firmen genauso wie viele kleinere Beträge aus dem Teilnehmerkreis ermöglichten den rekordverdächtigen Spendenbetrag. Die Veranstalter sagen "Servus". Die Firmen Alpina Immowelten GmbH, Karin Rech Hausverwaltungs- und Objektmanagement GmbH sowie die Unirent Immobilientreuhand Vermietungs- und Verwaltungs-GmbH freuen sich schon heute, am 27. November 2020 zum 12. Rosenheimer Eigentümer- und Beiratsforum hoffentlich weit über 200 Teilnehmer begrüßen zu dürfen. 

Mit einem anhaltendem Applaus für die die Ausstellung begleitenden Partner 

DIWA - Institut für Wasseranalytik GmbH
EAD Eutermoser GmbH Abrechnungsdienst
Peter Prankl Meisterbetrieb
Stadtwerke Rosenheim GmbH & Co.KG und
Roderus Versicherungsmanagement GmbH 

ging es zum "Come together".

martin metzger www.alpina-immowelten.de/si

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