In der Isarstraße in Rosenheim

Nach Giftköder-Alarm: Polizei findet keine Nadeln in Hackbällchen

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Rosenheim - Eine Spaziergängerin fand in der Isarstraße verdächtige Hackbällchen und informierte die Polizei. Die Beamten fanden der der Untersuchung der Köder keine Nadeln oder ähnliches.

Update, 8 Uhr - Pressemeldung der Polizei

Die Rosenheimer Polizei wurde von einer 28-Jährigen Spaziergängerin aus Rosenheim verständigt, dass die im Bereich der Isarstraße auf einer Wiese mehrere Gift- bzw. Tierköder festgestellt habe. Vorbildlich reagierte die Mitteilerin, da sie sämtliche Fleischbällchen einsammelte und in einen nahegelegenen Mülleimer warf.

Die Beamten der Rosenheimer Polizei suchten die Wiese ebenfalls noch ab und konnten keine weiteren Fleischbällchen bzw. Köder o. ä. feststellen. Aus dem Mülleimer wurden die Bällchen anschließend von der Streife entnommen. Auf der Dienststelle wurden sämtliche Fleischbällchen zerlegt und untersucht. In keinem konnten Rasierklingen, Nadeln, Nägel o. ä. Bällchen festgestellt werden. Warum das Nahrungsmittel dort lag, kann derzeit nicht genau gesagt werden.

Die Polizei kann nicht ausschließen, dass Tiere, beispielsweise Hunde, die ausgelegten Fleischbällchen gefressen haben. Bei weiteren verdächtigen Wahrnehmungen bitten wird deshalb um Hinweis unter der Telefonnummer 08031/200-2200.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim

Erstmeldung

Der Tierschutzverein Rosenheim hat am Sonntag, den 5. Januar, in einem Facebook-Beitrag eine Warnung an alle Hundebesitzer rausgegeben . Eine Spaziergängerin fand in Rosenheim in der Isarstraße, Nähe des Kreisels beim Lebensmitteldiscounter Netto, etwa 20 Hackbällchen, die mit Nadeln und weiteren harten Substanzen versetzt waren. Es könnten möglicherweise weitere solcher Köder herumliegen. Die Polizei Rosenheim konnte auf Nachfrage von rosenheim24.de zum aktuellen Zeitpunkt keine Auskunft erteilen.

Deshalb sollten Hundebesitzer beim Spazierengehen mit dem Hund besonders achtsam sein und dafür sorgen, dass die Hund nichts fressen. 

Giftköder sorgte im Raum Prien für Aufregung

Mitte Oktober schockte mehrere Giftköder-Anschläge auf Vierbeiner im Raum Bernau, Prien und Frasdorf die Hundebesitzer. Mehrere Hunde mussten qualvoll sterben, weitere fünf Hunde überlebten nur knapp. 

Auf giftköder.de können Hundehalter die Standorte von bereits gefundenen Giftködern einsehen. Dort können sie auch Giftköder melden oder sich vorab informieren.

ma

Rubriklistenbild: © picture alliance / Florian Schuh/dpa (Symbolbild)

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