Starbulls-Vorstände nehmen Stellung

Streit um Eisstadion-Namen: "Wir führen den Verein wie eine Firma"

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Rosenheim - Am Wochenende wurde bekannt, dass das Rosenheimer Eisstadion Anfang 2019 einen neuen Namen tragen könnte. Neben emilo, den aktuellen Namenssponsor, hat auch die Kolbermoorer Firma Rofa Interesse bekundet. Nun haben auch die Starbulls-Vorstände Marcus Thaller und Christian Hötzendorfer Stellung genommen:

Seit April 2016 spielen die Mannschaften der Starbulls im Emilo-Stadion. Doch dies könnte sich bald ändern. Ein weitere Firma hat sich nun um das Namenssponsoring beworben: Die Kolbermoorer Firma Rofa. Die "Rofa Industrial Automation AG" - wie sie offiziell heißt - ist ein Hersteller von Automatisierungstechnik, Fördertechnik, Intralogistik und Sondermaschinenbau. Das Unternehmen wurde 1967 gegründet und ist seit 1993 eine private Aktiengesellschaft. Die Entscheidung, wer künftig Namenssponsor sein wird, liegt bei der Stadt als Eigentümer der Immobilie und nicht bei den Starbulls.

Auf die Vorwürfe von Emilo-Geschäftsführer Emmanuel Clemm, ihm sei bei der Bewerbung um das neue Namenssponsoring für das Eisstadion übel mitgespielt worden, macht Dritter Starbulls-Vorstand Christian Hötzendorfer im Gespräch mit dem Oberbayerischen Volksbaltt deutlich: "Es war ein sauberes Bieterverfahren. Das wirtschaftlich beste Angebot wird gezogen - Punkt."

So reagierten die Fans auf die mögliche Namensänderung des Eisstadions

Die Starbulls hätten ihr Sponsoring neu aufgestellt, für Förderer werden individuelle Pakete geschnürt (Banden- oder Blockwerbund, Trikotsponsoring und besondere Angebote für Businesspartner). Dieser Entschluss hätte genauso wie die Umwandlung der Gaststätte laut OVB sein müssen, da sich der Verein in einer Umbruchphase befinde und das Ziel verfolge, aus kaufmännischer Sicht DEL-fähig zu werden. "Die neue Vorstandschaft führt den Verein wie eine Firma." Besonders wichtig wäre dabei auch eine möglichst breite Unterstützung durch Firmen aus der Region. 

Eine Namensgebung ist laut Christian Hötzendorfer begehrt, mit Blick auf berühmte Bespiele wie die Allianz-Arena. Im Gespräch machten die beiden Vorstände deutlich, sie würden sich einen Namenssponsor wünschen, der sich nicht nur für die Außenwerbung interessiere. Emilo-Geschäftsführer Clemm habe allerdings laut OVB verlauten lassen, dass die Kaffeerösterei nur am Namenssponsoring interessiert sei.

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