Pressemeldung Technische Hochschule Rosenheim

Das neueste Wirtschaftsbarometer: So steht es um die Geschäftslage

Rosenheim - Unternehmen in der Region schätzen die Geschäftslage in den nächsten sechs Monaten eher negativ ein. Das ergab eine Umfrage, die Anfang und Mitte Dezember durchgeführt wurde.

Die aktuellen Ergebnisse des Wirtschaftsbarometer Rosenheim, ergaben einen deutlich verschärften Pessimismus der befragten Unternehmen in Bezug auf die Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate. Noch im Vormonat erreichte der Saldo aus positiven und negativen Einschätzungen optimistische + 18,9. Dieser Wert stürzte aktuell auf leicht pessimistische – 7,2.

Er fiel damit sogar unter die vergleichbaren Ergebnisse des ifo-Institutes für Deutschland, welche – 4,7 ergaben und sich leicht verbesserte. Allerdings sind diese Geschäftserwartungen bereits zum dritten Mal in Folge negativ.

Kann sich die gute Geschäftslage fortsetzen?

Im Gegensatz zu den Geschäftserwartungen, wurde die aktuelle Geschäftslage von den Teilnehmern des Wirtschaftsbarometer Rosenheim, einer monatlichen Umfrage der Fakultät für Betriebswirtschaft, der Technischen Hochschule Rosenheim, mit + 48,8 sehr positiv eingeschätzt und zum Vormonat (+35,8) verbessert. Offenkundig geht die Mehrheit aber nicht von einer Fortsetzung dieser guten Lage aus. Die Ergebnisse des ifo-Institutes waren für Deutschland mit + 33,9 nahezu unverändert und lagen wieder unter denen von Rosenheim.

Großer Einfluss der Digitalisierung

In der aktuellen Frage des Monats wurden die teilnehmenden Unternehmen des Stadt- und Landkreises Rosenheim gefragt, welchen Einfluss die Digitalisierung auf die Wettbewerbssituation ihres Unternehmens habe. Überwiegend gaben sie an, dass sich der Wettbewerb aufgrund der Digitalisierung bereits verschärft habe.

Nicht verwunderlich ist, dass dies insbesondere für den Bereich des Einzelhandels gilt (73 %). Im Dienstleistungssektor geben dies 57 % der Unternehmen an, gefolgt vom verarbeitenden Gewerbe mit 50 %. In letzterem erwarten allerdings weitere 35 %, dass sich der Wettbewerb innerhalb der nächsten ein bis zwei Jahre durch die Digitalisierung verschärfen wird, im Dienstleistungssektor sind dies 14 %.

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Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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