Pressemeldung Technische Hochschule Rosenheim

Wirtschaftsbarometer Rosenheim: Stimmungsbild April zeigt sich pessimistisch

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Rosenheim - Die aktuellen Ergebnisse des Wirtschaftsbarometer ergaben eine weitere Verschlechterung in den Einschätzungen der Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate.

Der Saldo aus positiven und negativen Bewertungen erreichte nur noch leicht pessimistische -5,2. Im Vormonat lag er noch bei + 8,0 und vor Jahresfrist bei optimistischen + 16,0. Leicht verbesserte sich dagegen die Einschätzung der aktuellen Geschäftslage, dieser Saldo lag bei guten + 28,5, nach 18,8 im Vormonat. Auch hier zeigt sich aber zum Vorjahr eine erhebliche Eintrübung, als der Saldo noch exzellente + 59,9 auswies.

Rosenheim nähert sich damit den Zahlen des ifo-Institutes für Deutschland, die Geschäftslage wurde hier mit + 24,4, die Aussichten mit -4,9 bewertet. Gewöhnlich lagen die Bewertungen für Rosenheim, in dieser monatlichen Umfrage der Fakultät für Betriebswirtschaft an der TH Rosenheim, über den Werten des ifo-Institutes.

In der aktuellen Frage wurden die teilnehmenden Unternehmen, des Stadt- und Landkreises Rosenheim, befragt, wie sich die Anzahl der Ausbildungsplätze im jeweiligen Unternehmen entwickeln wird. Bei 84 % wird sich die Anzahl nicht verändern oder diese Unternehmen bilden nicht aus. 13 % der Unternehmen planen die Anzahl zu erhöhen, nur 2 % diese zu vermindern. Vermindern möchten nur Betriebe aus dem Dienstleistungsbereich. Am stärksten ist der Anteil der Unternehmen, die eine Ausweitung planen im Einzelhandel (25 %).

Als größte Hindernisse, um mehr Ausbildungsplätze anzubieten, wurden insbesondere genannt, dass keine Bewerber gefunden wurden (27 %) und die schlechte Vorbildung der Bewerber (21 %). Die schlechteren Geschäftsaussichten und damit eine unsicherer Auftragslage folgten mit 14 % an dritter Stelle.

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