Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Wissenschaftsminister Sibler zeichnet Studentinnen der Ingenieurwissenschaften aus

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Sophia Hefenbrock mit Wissenschaftsminister Bernd Sibler.

Rosenheim - Wissenschaftsminister Bernd Sibler verleiht Preise für hervorragende Hochschulabschlüsse oder Promotionen von Studentinnen der Ingenieurwissenschaften – auch an Studentinnen der TH Rosenheim.

Fünf bayerische Studentinnen erhielten von Wissenschaftsminister Bernd Sibler für ihre hervorragenden Hochschulabschlüsse und Promotionen im Bereich der Ingenieurswissenschaften eine Auszeichnung. Sie sind an der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden, der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Regensburg, der Technischen Hochschule (TH) Rosenheim, der Technischen Universität (TU) München und der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg eingeschrieben. 

„Ich gratuliere den Preisträgerinnen herzlich zu ihrem Erfolg. Wir brauchen mehr Ingenieurinnen wie sie, die mit ihrem exzellenten Fachwissen für Fortschritt und Innovation sorgen. Wir können nicht auf das Know-how und die Kreativität von Frauen im Ingenieurwesen verzichten. Sie sind mit ihrer Leidenschaft für die Ingenieurwissenschaften die Vorbilder für künftige Studentinnen und unsere Zukunftsgestalterinnen von morgen“, betonte Staatsminister Bernd Sibler. 

Die Förderung von Frauen an den Hochschulen ist ihm ein besonderes Anliegen. So müssen in Zukunft alle 32 Hochschulen im Freistaat mehr Professorenstellen mit Frauen besetzen. „Bei diesem Thema müssen und wollen wir besser werden“, so Sibler. 

Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst verleiht jährlich fünf Preise für hervorragende Hochschulabschlüsse oder Promotionen an Studentinnen der Ingenieurwissenschaften an bayerischen Hochschulen. Die Preise sind mit jeweils 2.000 Euro dotiert. Mit der Auszeichnung sollen die beeindruckenden Leistungen der Studentinnen in ihrem Fachbereich honoriert und zugleich andere Frauen zu einem ingenieurwissenschaftlichen Studium ermutigt werden. Universität Bayern e.V. ist für zwei Preise, Hochschule Bayern e.V. für drei Preise vorschlagsberechtigt.

Sophia Hefenbrock von der Technischen Hochschule Rosenheim

Sophia Hefenbrock hat an der Technischen Hochschule Rosenheim 2018 den Masterstudiengang „Angewandte Forschung und Entwicklung in den Ingenieurwissenschaften“ abgeschlossen. In ihrer Masterarbeit hat sie eine beständige hydrophile Phosphorylcholin-Beschichtung für Ureterschienen aus Polyurethan entwickelt. Ureterschienen, die man auch als Harnleiterschienen bezeichnet, werden Patienten implantiert, bei denen der Urin aufgrund einer Erkrankung der harnbildenden und harnableitenden Organe nicht aus der Niere über den Harnleiter abfließen kann. Die von Hefenbrock entwickelte Beschichtung reduziert die Anhaftung von Proteinen und Bakterien auf der Schiene, vermindert das Risiko für Infektionen sowie Krustenbildung und trägt durch ihre verringerte Gleitreibung bei Patienten zu einem höheren Tragekomfort bei.

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