Ehrenamt in Rosenheim

Beeindruckende Leistung der Freiwilligen Helfer

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Rosenheim - Wohlfahrtsverbände in Stadt und Landkreis sehen sich als starke Partner. 4.100 Ehrenamtliche sind Woche für Woche tätig.

Die Rolle des Sprechers der Arbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrt ging turnusgemäß von Anton Reiserer (Arbeiterwohlfahrt) an Erwin Lehmann (Caritas) über. Dies nahmen die Vertreter der in Stadt und Landkreis tätigen Wohlfahrtsverbände Arbeiterwohlfahrt, Bayerisches Rotes Kreuz, Caritas, DPWV und Diakonisches Werk zum Anlassein Resümee ihrer Arbeit im abgelaufenem Kalenderjahr 2017 zu ziehen. 

Insgesamt gut 37.000 Menschen in allen Lebenslagen nahmen 2017 die Hilfe der Wohlfahrtsverbände in Anspruch. Mit insgesamt 3.200 hauptberuflichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen leisten die fünf Wohlfahrtsverbände auch einenbeachtlichen Beitrag zur wirtschaftlichen Situation in der Region Rosenheim. 

Besonderes Augenmerk legt Erwin Lehmann, der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrt, auf die Tatsache, dass über die Wohlfahrtsverbände insgesamt circa 4.100 Ehrenamtliche, Woche für Woche sozial tätig sind. „Wenn wir davon ausgehen, dass sich jeder Ehrenamtliche an 50 Wochen des Jahres, zwei Stunden freiwillig engagiert und man das mit dem Mindestlohn hochrechnet, so kommen wir hier auf eine Wertschöpfung von circa 3,6 Millionen Euro, die durch Ehrenamtliche der Wohlfahrtsverbände im Jahr 2017 geleistet wurden.“ Diese beeindruckende Leistung des Ehrenamtes könne nicht hoch genug gewürdigt werden. 

Konkrete Hilfe für die Menschen

Die Wohlfahrtsverbände arbeiten mit der Öffentlichen Hand sehr eng zusammen. Für diese enge und Kooperation bedanken sich die Vertreter der Wohlfahrtsverbände bei den Vertretern der Öffentlichen Träger, allen voran Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer und Landrat Wolfgang Berthaler. 

In regelmäßig stattfindenden Treffen wird die Zusammenarbeit zwischen Wohlfahrtsverbänden, Stadt und Landkreis abgestimmt. Die Themen „Integration von geflüchteten Menschen“ und „Verbesserung der Wohnsituation“ dominierten auch im Jahr 2017 wieder diese Treffen. Neben denkonkreten Hilfen für Menschen, sehen die Wohlfahrtsverbände eine weitere wichtige Aufgabe darin, sich dort kritisch zu äußern, wo ihrer Meinung nach falsche sozialpolitische Weichenstellungen vorgenommen werden. 

So zum Beispiel die beobachtete Praxis, geflüchteten Menschen nur noch äußerst restriktiv Arbeitsgenehmigungen zu erteilen. „Diese politisch motivierte Weichenstellung führt zur verrückten Situation, dass geflüchtete Menschen im Anerkennungsverfahren kaum noch arbeiten dürfen, damit schwerer zu integrieren sind, sich die Situationen in den Unterkünften verschlechtert und die ehrenamtlichen Helfer frustriert sind!“ so Erwin Lehmann. 

Auch im kommenden Jahr wird die Arbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrt die soziale Landschaft in Stadt und Landkreis Rosenheim beobachten und mitgestalten.

Pressemeldung der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Rosenheim

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