Amtsgericht in Rosenheim entscheidet

Hartz-IV-Empfänger (60) muss nach Ladendiebstahl hinter Gitter

Rosenheim/Stephanskirchen - Weil er wiederholt in Geschäften Waren gestohlen hat, ist ein 60-Jähriger nun erneut zu einer Haftstrafe verurteilt worden.

Wegen eines Diebstahls bei einem Discounter in Stephanskirchen hat sich ein 60-Jähriger jüngst vor dem Amtsgericht in Rosenheim verantworten müssen und ist letztendlich zu einer fünfmonatigen Gefängnisstrafe ohne Bewährung verurteilt worden, da er in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen Diebstahls vor Gericht gestanden hat, wie das Oberbayerische Volksblatt berichtet.


Nach dem Scheitern im Beruf wegen Betrugs hat sich der Hartz-IV-Empfänger in den vergangenen Jahren mit Diebstählen und Betrügereien durchs Leben geschlagen und wiederholt Waren in Lebensmittelmärkten gestohlen, was bereits mehrfach zu Haftstrafen zwischen zwei und acht Monaten gesorgt hat, wie es in dem Bericht heißt.

Der Vorsitzende Richter Wolfgang Fiedler hat laut dem Bericht in seiner Urteilsbegründung angeführt, dass die letzte Bewährungszeit gerade eben erst abgelaufen gewesen sei, es sich also um eine enorme Rückfallgeschwindigkeit handle: "Sie können sich nicht, auch wenn ihre Mittel beschränkt sind, nach Lust und Laune in den Geschäften bedienen. Chancen, dieses Fehlverhalten zu korrigieren, hatten sie in der Vergangenheit genug."


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ksl

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