Politischer Frühschoppen der CSU Pang

Rosenheim produziert inzwischen 52 Prozent seines Stroms selbst

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Stadtrat Dr. Wolfgang Bergmüller referierte über die Klimapolitik in Rosenheim.

Rosenheim - Kurz vor der Kommunalwahl stand das Thema „Klimaschutz in Rosenheim“ im Mittelpunkt des politischen Frühschoppens des CSU-Ortsverbandes Pang beim Huberwirt.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Stadträtin Ulrike Plankl

Nach der Begrüßung durch die Ortsvorsitzende und Stadträtin Ulrike Plankl sprach CSU-Oberbürgermeisterkandidat Andreas März von einem hochgradig engagiert geführten Wahlkampf und betonte, dass „Klima und Umwelt zur DNA der CSU gehören“ würden. Hauptredner und Stadtrat Dr. Wolfgang Bergmüller ging in seinem ausführlichen Vortrag anschließend dezidiert auf die Klimapolitik der Stadt Rosenheim ein und machte deutlich, dass inzwischen 52 Prozent des Strombedarfs der Stadt selbst produziert würden. Besonders hervor hob Bergmüller dabei die Stadtwerke Rosenheim, eine hundertprozentige Tochter der Stadt.

Das Müllheizkraftwerk sei die modernste Anlage seiner Art in Deutschland, hieß es. Mit der Strom-Wärmeerzeugnis, den Gasmotoren und dem dazugehörigen Fernwärmenetz, einer im Aufbau befindlichen intelligenten Kraft-Wärme-Kopplungsanlage sowie der Holzvergasung seien die Energieversorgung der Stadt und die Erreichung der Klimaziele sichergestellt. Mit Grafiken wurde veranschaulicht, wie die 65.000 Tonnen Müll, die in Rosenheim jährlich anfallen, in der Stadt zur Strom- und Wärmegewinnung genutzt werden. Damit würden über 50.000 Tonnen CO2 im Vergleich zum Heizen mit Öl eingespart.

Bergmüller sprach immer wieder von „komplexen Zusammenhängen“ und dass sich Medien und Protestbewegungen wie „Fridays for Future“ teilweise „undifferenziert“ mit der Thematik auseinander setzen würden. Deswegen sei es für die CSU besonders wichtig, dass das sogenannte „90 Prozent-Ziel“ einerseits zwar durch erneuerbare Energien und die Nutzung von verfügbarer Technik erreicht werde. Andererseits dürfe jedoch kein Wohlstandsverlust der Menschen damit einhergehen. Das sei jedoch nur umsetzbar, wenn im Zukunft ein Wettbewerb um die besten, realistisch umsetzbaren Ideen stattfinde und keine „einseitige Planwirtschaft“ von Staat und Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs) auf dem Energiemarkt betrieben werde.

Alle Beteiligten, darunter auch zahlreiche Mandatsträger aus dem Stadtrat, waren sich hinterher einig. Sie sprachen in diesem Zusammenhang von „lösungsorientierter CSU-Politik“ und betonten, dass man mit diesen Maßnahmen „sehr gut und innovativ“ für die Zukunft aufgestellt sei.

Pressemeldung CSU Ortsverband Pang

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