Am Bahnhof Rosenheim

Zugverkehr beeinträchtigt: Polizei sucht dementen Mann

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Der Rosenheimer Bahnhof.
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Rosenheim - Aufregung herrschte am Dienstagmittag kurzzeitig am Bahnhof und in dessen unmittelbarem Umfeld. Von dort wurde ein Polizeieinsatz gemeldet. *Störungen Meridian*

Auch der Zugverkehr war zwischenzeitlich beeinträchtigt. Es wurde nämlich vermutet, dass sich eine Person im Gleisbereich aufhalten könnte, woraufhin die Landespolizei einen Einsatz - zunächst im Bereich der Klepperstraße - auslöste und für den Zugverkehr zur Gefahrenabwehr das sogenannte "Fahren auf Sicht" verhängte. Das bedeutet, dass der betroffene Bereich nur sehr langsam von Zügen angefahren werden darf. 

User hatten gegenüber rosenheim24.de zunächst gemeldet, dass der Bahnhof sogar komplett gesperrt worden sein soll. Dies entsprach jedoch nicht den Tatsachen. Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd bestätigte auf Anfrage von rosenheim24.de den Einsatz und erklärte, dass dort ein "hochgradig dementer, älterer Mann" gesucht wurde.

"Der Mann konnte nach kurzer Zeit zum Glück wohlbehalten aufgefunden und an seine Angehörigen übergeben werden", sagte Polizeisprecherin Carolin Hohensinn. Vermutungen, wonach der Einsatz womöglich in Zusammenhang mit dem vermissten 25-Jährigen aus Bad Aibling stehen könnte, konnte Hohensinn zur Gänze ausschließen: "Das hat definitiv nichts damit zu tun!" 

Inzwischen kann der Bahnhof laut Polizei wieder störungsfrei angefahren werden. Die Bayerische Oberlandbahn (BOB) meldete auf ihrer Homepage entsprechende Verspätungen. In Kürze sollte sich der Zugverkehr jedoch wieder normalisieren.

mw

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