Verleihung des Umweltpreises 2013

Preisträger, Urkunde, Umwelt, Preisgeld
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Rosenheim - Umwelt zu schützen und zu achten. Darauf kam es an beim Wettbewerb um den Umweltpreis 2013. Gestern fand die Preisverleihung im Kleinen Rathaussaal statt.

Der Umweltpreis der Stadt Rosenheim wird für besonders nachhaltige Leistungen zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen, für nachhaltige Leistungen zur Erhaltung und Verbesserung von Umweltbedingungen und für entsprechende Aktionen und Projekte vergeben. Bewerben können sich natürliche Personen, Personengruppen, Kindergärten, Horte, Schulen, Vereine, Verbände, Behörden, sowie Firmen. Nun fand im Kleinen Rathaussaal in Rosenheim die Verleihung des Umweltpreises 2013 mit Gabriele Bauer statt.

In der jüngsten Sitzung des Umweltausschusses im Januar 2013 hatte man den Vergabeturnus neu überdacht. Man einigte sich darauf, dass die Vergabe der Preise aufgrund der schwierigen Vergleichbarkeit der Bewerber vereinfacht wird. Die Prämierung nach 1. bis 3. Preis wurde abgeschafft, stattdessen erhalten maximal drei prämierte Bewerber den gleichen Betrag von je 1000 Euro. Der Turnus wird ab 2014 beginnend auf zwei Jahre geändert. Die Themen wurden um die Gebiete Gartengestaltung, Dachbegrünung und Fassadenbegrünung erweitert. Auch die Einschränkung der Bewerber auf bestimmte Bewerbergruppen wurde beschlossen.

Daraus hat die Jury hat folgende Preisträger bestimmt:

Kindergarten St. Josef in Pang

Seit vielen Jahren führt der Kindergarten Waldtage und Waldwochen durch. Die Kinder werden spielerisch und altersgemäß an die wundersamen Geheimnisse der Natur herangeführt. Lebensräume wie Wiese, Wald oder Gewässer werden durch Sehen und Berühren für die Kinder begreifbar. Und so entstehen immer wieder positive Naturerlebnisse, wie zum Beispiel beim Bauen und Gestalten mit Naturmaterialien. Mit großem Einsatz gestalteten die Kinder daraus im letzten Jahr einen Zauberwald, der als Bühnenbild für ein Waldtheater diente.

Schule Erlenau

Ein wichtiger Baustein in der heutigen Werterziehung ist die Umweltbildung. Ihr Zielt ist es, Schülern und Schülerinnen einen verantwortungsbewussten Umgang mit ihrer Umwelt zu vermitteln. Die Grundschule Erlenau lehrt dies tagtäglich ihren Schülerinnen und Schülern. Im Schulgarten aufgestellte Insektenhotels und Kräuterspiralen ermöglichen den Kindern einen Zugang zur Natur mit allen Sinnen. Richtiges Lüften und wechselnde Aufgaben wie Türdienst und Blumendienst führen sie an ein umweltbewusstes Verhalten im Alltag heran. Auch der Leitsatz „Der beste Müll ist der, der erst gar nicht entsteht“ findet in der Verwendung von Brotzeitboxen immer mehr Nachahmer und wird auch aus der Schule hinaus bis in die Familien hineingetragen.

Stadtteilverein Bunte Finsterwalder e.V.

In der Fahrradwerkstatt des Stadteilvereins Bunte Finsterwalder Straße e.V. werden alte, vermeintlich schrottreife Fahrräder wieder zu fahrtüchtigen Rädern aufgearbeitet. Sie leistet somit einen sinnvollen Beitrag zum Umweltschutz, denn Fahrradrecycling schont Umweltressourcen und trägt zur Müllvermeidung bei.

Auch um die Kosten für eine Reparatur so niedrig wie möglich zu halten, bauen die ehrenamtlichen Helfer noch brauchbare Teile aus nicht mehr verkehrstüchtigen Fahrrädern aus. Die Fahrradwerkstatt möchte besonders Leuten mit geringem Einkommen ermöglichen, ihr Fahrrad verkehrssicher zu erhalten, da das Fahrrad für sie oftmals einziges – aber sehr umweltschonendes – Fortbewegungsmittel ist.

Allen drei Preisträgern verlieh Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer eine Urkunde und ein Preisgeld in Höhe von 1000 Euro.  Die Kinder durften sich ebenso über ein Malbuch freuen.

Eine Anerkennung erhielt neben den drei Preisträgern auch das RoMed Klinikum Rosenheim. Das RoMed Klinikum Rosenheim setzt seit dem Jahr 2000 zahlreiche Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauches um. So wurden unter anderem alle alten Kühlschränke durch energieeffiziente Modelle ersetzt. Fast alle alten Pumpen wurden in Effizienzpumpen mit Frequenzumformer getauscht. Die Brauchwasseraufbereitung wurde auf Durchlauferhitzer-Prinzip umgebaut. Die Trinkwasserkühlung wurde in eine alte Kaltwasserkühlung umgewandelt, sowie vier alte Lüftungsanlagen umgerüstet, um eine hohe Wärmerückgewinnung zu erhalten. Das Einsparpotenzial aller Maßnahmen seit 2000 beträgt rund 33%.

Preisverleihung des Umweltpreises 2013

Preisverleihung, Umwelt, Schutz, Anerkennung, Schule, Kindergarten
 © aob
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Die Preisträger des Kindergartens St. Josef in Pang © aob
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Die Preisträger der Schule Erlenau © aob
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Die Preisträger des Stadtteilvereins Bunte Finsterwalder e.V. © aob
Preisverleihung, Umwelt, Schutz, Anerkennung, Schule, Kindergarten
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Gall/aob

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