Jahresrückblick beim alljährlichen Pressegespräch

Das war das Jahr 2019 für die Stadtratsfraktion der Freien Wähler in Rosenheim

Rosenheim - Die Stadtratsfraktion der Freien Wähler/UP hatte zu ihrem traditionellen Pressegespräch im Santa geladen. Nachdem die Amtszeit des Stadtrates ihrem Ende zugeht, lag der Schwerpunkt bei einem Rückblick auf das vergangene Jahr.

Die Meldung im Wortlaut:

Die Dritte Bürgermeisterin Dr. Beate Burkl berichtete über ein ganzes Paket Anträge der Fraktion, die schon im Februar letzten Jahres unter dem Titel "Fahrradfreundliches Rosenheim" gestellt wurden. Ziel war es zum einen durchgängige Radverbindungen entlang der Aisinger sowie Panger Straße und Raum für einen Fahrradschnellweg entlang der Kufsteiner Straße bei der BayWa Wiese zu schaffen. 

Vor allem sollten aber sichere Fahrradverbindungen im ganzen Stadtgebiet abseits der Hauptverkehrsstraßen geschaffen werden. So war unter anderem beantragt, die Herzog-Heinrich-Straße zu einer Fahrradstraße umzuwidmen und so eine Alternative zur Prinzregentenstraße anzubieten oder von der Landsberger Straße eine durchgehende Verbindung nach Langenpfunzen auszubauen. Leider trafen die Vorschläge bei den übrigen Mitgliedern des Stadtrats auf wenig Verständnis. Sie hofft, dass diese Ideen nun mit der Umsetzung des Radentscheids wieder aufgegriffen werden. 

Nahverkehrsplan wurde verabschiedet

Mit der Verabschiedung des Nahverkehrsplans durch Kreistag und Stadtrat hebt Stadtrat Markus Dick eine wichtige Entscheidung aus dem vergangenen Jahr hervor. Damit ist in ein Allzeitthema nun zumindest Bewegung gekommen, das es gemeinsam mit den Umlandgemeinden anzupacken gilt. Wie schwierig die Umsetzung werden wird, hat er aber schon im Kleinen erlebt. In zahlreichen Gesprächen mit der Verwaltung und dem Betreiber des Stadtbusses ist es ihm letztlich gelungen, durch wechselnde Linienführung sowohl für die Schulkinder die Einbindung des Grundschule Happing als auch vor allem für die älteren Mitbürger der Haltestelle Naabstraße in die Linie 3 des Stadtbusses zu erreichen. 

Christine Degenhart erinnert an die Diskussionen zur Sanierung des Eisstadions und über eine zweite Eisfläche. Hierzu betont sie, dass neben der unstreitigen Bedeutung für den Sport auch die städtebauliche Entwicklung in diesen sensiblen Bereichen nicht unberücksichtigt bleiben darf. Sie hält daher den von der Fraktion bereits beantragten städtebaulichen Ideenwettbewerb für die Realisierung einer zweiten Eisfläche beim Stadion für unumgänglich.

Barrierefreier Ausbau des Max-Josefs-Platz geht nicht voran

Fraktionsvorsitzender Robert Multrus äußert seine Enttäuschung darüber, dass die barrierefreie Gestaltung des Max-Josefs-Platzes noch immer nicht vorangekommen ist. Er wirft der Verwaltung hier mangelndes Engagement vor. Bereits im Januar 2017 hatten sowohl die Fraktion als auch ÖDP-Stadtrat Horst Halser entsprechende Anträge gestellt. Fortschritte oder zumindest Lösungsvorschläge sind bisher aber nicht zu erkennen. 

Ein weiteres Anliegen der Fraktion war im vergangenen Jahr, wie Stadtrat Franz Baumann berichtet, die Entlastung der Stadtteile Aising und Pang vom Schwerverkehr. Hier wurden Anträge für Verkehrsbeschränkungen in der Hohenofener und Aisinger Straße gestellt. Außerdem wurde angeregt mit den zuständigen Behörden zu verhandeln, dass die Zufahrt zur Grüngutsammelstelle in Wasserwiesen von der Autobahn her ermöglicht wird. Mit Spannung erwartet die Fraktion der Freien Wähler/UP nun der Ausgang der Kommunalwahl und die Zusammensetzung des künftigen Stadtrates.

Pressemeldung Freie Wähler/UP Stadtratsfraktion Rosenheim

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