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10. Rosenheimer Gespräch

Psychologin Sarah Straub präsentiert ihr Erstlingswerk „Wie meine Großmutter ihr Ich verlor“

Psychologin Sarah Straub
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Sarah Straub ist am 28. November in Rosenheim zu Gast.

Rosenheim - Am 28. November präsentiert Dr. Sarah Straub ihr Buch „Wie meine Großmutter ihr Ich verlor“ in der FOS/BOS Rosenheim.

Die Meldung im Wortlaut

Die Psychologin und Liedermacherin Dr. Sarah Straub präsentiert ihr erstes Buch „Wie meine Großmutter ihr Ich verlor“ beim 10. Rosenheimer Gespräch, Montag, 28. November, 19 Uhr, in der FOS/BOS Rosenheim, Westerndorfer Str. 45. Die Sparkassenstiftung Zukunft für die Stadt Rosenheim und das Evangelische Bildungswerk Rosenheim-Ebersberg e.V. laden seit 2012 gemeinsam zum Rosenheimer Gespräch ein, das sich dieses Jahr zum zehnten Mal jährt.

Wenn aus Vergesslichkeit Demenz wird

Es war ein Schock. Als Sarah Straubs Großmutter dement wurde, veränderte das auch das Leben der damals 20-jährigen Enkelin. Neben ihrer bereits gestarteten Musikkarriere begann sie ein Studium der Psychologie, promovierte über Demenzerkrankungen und klärt heute über das Thema auf, das immer drängender wird. Allein in Deutschland leben etwa 1,6 Millionen Demenzkranke. Und jeden Tag kommen rund 900 Neuerkrankte dazu.

Sarah Straub zeigt mit ihrem ersten Buch „Wie meine Großmutter ihr Ich verlor“ in vielen Beispielen, was es bedeutet, wenn aus Vergesslichkeit Demenz wird, welche Aufgaben, aber auch Hilfsmöglichkeiten mit dieser Diagnose verbunden sind. Sie schreibt, wie der Lebensalltag mit einem Demenz-Erkrankten geregelt und das Endstadium dieser Erkrankung würdevoll gestaltet werden kann: „Ich lernte, dass die Menschen oft monate- oder sogar jahrelange Odysseen von Arzt zu Arzt hinter sich haben, bis sie beim richtigen Spezialisten vorstellig werden. Ich lernte, dass unser Gesundheitssystem nicht dafür ausgelegt ist, Betroffenen in jedem Fall ein würdevolles Leben zu ermöglichen. Ich lernte, dass diese Erkrankung dramatische Folgen für ganze Familien hat.“ Einfühlsam und konkret beschreibt sie, wie der Lebensalltag mit Demenzerkrankten geregelt werden kann, wenn beispielsweise das Autofahren zur Gefahr wird, wenn die Körperhygiene nachlässt oder sich Stürze häufen.

Sarah Straub gewährt im 10. Rosenheimer Gespräch auch einen Blick hinter die Fassaden der Kliniken und erklärt, warum es für die Forschung im Moment noch so schwierig ist, ein Heilmittel zu finden. Ihr Anliegen ist, Orientierung zu geben, die hilft, den Verlauf, aber auch das Endstadium dieser Erkrankung für Patienten wie Angehörige würdevoll zu gestalten. Umrahmt wird der Abend mit ihren Liedern.

Sarah Straub, geboren 1986, ist promovierte Diplom-Psychologin und arbeitet in der Forschungsabteilung des Universitätsklinikums Ulm. Sie hält für unterschiedliche Organisationen regelmäßig Vorträge zum Thema »Frontotemporale Demenz«. Daneben ist sie eine erfolgreiche Musikerin. Sie veröffentlichte bis jetzt drei Alben, das letzte in Zusammenarbeit mit dem deutschen Liedermacher Konstantin Wecker. www.sarah-straub.de

Pressemitteilung Sparkassenstiftung Zukunft

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