Ein Stich der Leben retten kann

+

Rosenheim - Eine Studentengruppe hat mit der DKMS eine Registrierungsaktion an der Fachhochschule veranstaltet. rosenheim24 sprach mit mehreren Spendern.

Zahlreiche Freiwillige haben sich am Donnerstag, 29.11, an der Fachhochschule als Stammzellenspender registrieren lassen. Eine Gruppe Studenten hat die Aktion gemeinsam mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei, kurz DKMS, organisiert und bereits im Vorfeld an der FH mit Infoständen über das lebenswichtige Thema informiert.

Die Studentin Sindy Wember, die die Aktion mitgeplant hat, organisierte schon 2011 eine Registrierungsaktion an der Hochschule. Das soziale Engagement ist der Holztechnikerin sehr wichtig. Sie selbst hat sich ebenfalls bereits vor einem Jahr registriert und möchte viele weitere junge Menschen zum Spenden bewegen. Die Aktion brachte mehr als 60 neue Spender.

Maren Weber von der DKMS erklärt die Einzelheiten: Spenden darf jeder, der zwischen 18 und 55 Jahre alt und körperlich fit ist sowie mindestens 50 kg wiegt oder einen Body-Mass-Index von 40 nicht überschreitet. Außerdem dürfen Spender nicht unter schweren Krankheiten leiden. Diese Kriterien sollen sowohl Spender als auch Empfänger bestmöglich schützen.

Stimmen möglicher Spender:

Mögliche Spender gab es zahlreich an diesem Tag, zum Beispiel die Studentin Isabella Kauten. Über ihre Motivation: „ Ich will Gutes tun und Anderen helfen. Mit meiner Registrierung ist dies gut möglich.“

Anne Deutscher, ebenfalls Studentin, nach ihrer Spende: „Wenn ein Familienangehöriger erkrankt, möchte ich natürlich, dass möglichst schnell ein passender Stammzellenspender gefunden wird. Durch meine Registrierung kann ich ohne großen Aufwand dazu beitragen, dass ich im Notfall möglicherweise helfen kann.“

Die Einzelnen Stationen der Registrierung:

Eine mögliche Spenderin haben wir während der Registrierungsaktion begleitet: Tina Schmidt. Zu Beginn hat sie einen Registrierungsbogen mit individuellen Barcode ausfüllen müssen. Es sind einige persönliche Angaben verlangt worden, um in die Kartei aufgenommen zu werden.

Anschließend ist Tina mit einem 5 ml Röhrchen zu einer professionell ausgebildeten Fachkraft gegangen, die mit viel Feingefühl Blut abgenommen hat. Ein Labor wird später die Gewebemerkmale feststellen. Zum Schluss hat die Studentin nur noch ihre Blutprobe und das Formular abgeben müssen. Nach der Spende erzählt sie, dass es ihr ein großes Bedürfnis gewesen ist, zu spenden: „Nachdem ich von der betroffenen Studentin aus Wilhermsdorf bei Fürth gehört habe, wollte ich mich unbedingt registrieren lassen.“

Die Registrierung der Stammzellenspender:

Die Registrierung der Stammzellenspender

nh

Zurück zur Übersicht: Rosenheim Stadt

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT