Zara sagt ab

Rewe wird in den "Neuen Gillitzer" einziehen

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Rosenheim - Das langjährige "Sorgenkind" der Stadt, der Gillitzerblock soll umgebaut und aufgefrischt werden. Nun wurde nach langer Suche mit Rewe auch ein Geschäft für Erdgeschoss und ersten Stock gefunden.

Erdgeschoss und Erster Stock des Rosenheimer Gillitzerblocks waren bisher noch die Sorgenkinder der Betreibergesellschaft. Die Suche nach Geschäften, die dort einziehen zog sich in die Länge und damit verzögert sich auch die Neueröffnung. Bisheriger Hoffnungsträger war das Modehaus "Zara", welches auch für das Buchecker-Haus schon im Gespräch war. Dieses entschied sich jedoch für andere Stadtteile. Gegenüber dem Oberbayerischen Volksblatt erklärten nun die Verantwortlichen der Gillitzer Projekt GmbH und Co. KG in Rewe ein passendes Unternehmen gefunden zu haben. 

Der Vorteil dabei sei, das zwar fast alle Modemarken im Stadtgebiet vertreten seien, es bisher aber an der Nahversorgung happere. Dieser Bedarf soll nun auf diese Weise gedeckt werden. Auf rund 1300 Quadratmetern soll ein Geschäft entstehen. Mit dem neuen Konzept soll auch die Fassade anders gestaltet werden. Nicht aber in der Art des als "Glaspalast" verschrienen Entwurfs, der im Oktober für Aufregung sorgte. Der neue Entwurf sieht vor, die als altmodisch geltenden Arkaden ebensop zu beseitigen wie die dunklen Passagen, schreibt das Volksblatt. Die Bögen sollen aber erhalten bleiben, die Fassade wird nach vorne versetzt. Außerdem sei ein einheitliches Farb- und Beleuchtungsdesign geplant.

Haus mit Tradition

Im Jahr 1893 erwarb ein damals noch unbekannter Geschäftsmann aus München ein teilweise schon bebautes Grundstück an der Prinzregentenstraße und schrieb damit Geschichte: Thomas Gillitzer prägte mit seinem Prachtbau das Stadtbild der damaligen Zeit entscheidend. Das Areal erlebte fortan eine turbulente Entwicklung. Ende der 60er Jahre und Mitte der 70er Jahre gab es einschneidende bauliche Veränderungen. Die letzte große Veränderung bahnte sich im Jahr 2009 an, als der französische Investmentfonds „Walpur 3“ das Areal kaufte. Danach erfolgte jedoch Stillstand anstelle der geplanten Restrukturierung. Schließlich kauften die nun verantwortlichen Rosenheimer Investoren den Gebäudekomplex

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