Schülerfirma des Ignaz-Günther-Gymnasiums 

"Hallo-Heft" als Orientierungshilfe für Asylsuchende

Nic Corsi (l.) und seine Schüler-Mitarbeiter übergeben die ersten Exemplare der Orientierungshilfe an Nadja Bohl (2.v.l.) vom Roten Kreuz Rosenheim.
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Nic Corsi (l.) und seine Schüler-Mitarbeiter übergeben die ersten Exemplare der Orientierungshilfe an Nadja Bohl (2.v.l.) vom Roten Kreuz Rosenheim.

Rosenheim - Das "Hallo-Heft" einer Schülerfirma bündelt wichtige Informationen für Asylsuchende in Rosenheim. Nun fanden die Jungunternehmer einen ersten Abnehmer und suchen weitere Sponsoren.

Im Rahmen ihres P-Seminars Wirtschaft gründeten die Schüler des Ignaz-Günther-Gymnasiums Anfang des laufenden Schuljahres ein Juniorunternehmen mit dem Namen „German Dreamers“. Der Unternehmensgegenstand ist eine Orientierungshilfe für Flüchtlinge in Rosenheim. Das fertige Produkt in Form eines A5-Heftes mit dem Namen „Hallo-Heft“ präsentierten die Jungunternehmer bereits in Regensburg auf einer Messe für Juniorfirmen. Betreut werden die Schüler von ihrem Lehrer Bertram Heisters-Auer.

Das Heft ist zweisprachig und beinhaltet neben Grußworten der Rosenheimer Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer und des IGG-Schulleiters Dieter Friedel wichtige Adressen und Anlaufstellen für Asylsuchende in Rosenheim. Nun suchen die Schüler Sponsoren, die ihnen die Hefte zu einem Preis von 3,50 Euro pro Stück abkaufen.

Das Schülerunternehmen German Dreamers des Ignaz-Günther-Gymnasiums Rosenheim.

Die gesponserten Hefte werden dann von den German Dreamers zu Asylbewerberunterkünften gebracht, wo sie hoffentlich gute Dienste tun. „Wir haben uns vorab bei den Betroffenen erkundigt, welche Informationen für die Asylbewerber wichtig sind“, so Nic Corsi, Geschäftsführer der Schülerfirma. Als das Rote Kreuz von der Idee erfuhr, bot es seine Unterstützung an und nahm unter anderem nach Fertigstellung gleich 10 Exemplare ab.

Hallo-Heft auch etwas für Helfer

Nadja Bohl, Asylsozialberaterin des Roten Kreuzes findet, dass das Hallo-Heft eine gute Sache sei. „Selbst wir Helfer können diese Broschüre als Handwerkszeug gut gebrauchen, da es an gebündelten Informationen fehlt und Asylbewerber aus Rosenheim und dem Landkreis finden sich mit der Hilfe besser in Rosenheim zurecht.“, so Bohl.

Hoffentlich finden sich viele weitere Abnehmer, damit sich die neuen Mitbürger in Rosenheim schnell zu Recht finden und die Arbeit und der Einsatz der jungen Unternehmer zu einem guten Abschluss kommt. Interessierte Sponsoren können per Email Kontakt mit den Schülern aufnehmen. Die Email-Adresse lautet: verwaltung.germandreamers@gmx.de.

Pressemitteilung German Dreamers

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