In Westerndorf

Regierung bewilligt Millionen-Zuschuss für bezahlbare Wohnungen

Rosenheim - In Westerndorf sollen 28 neue Mietwohnungen entstehen. Sie werden barrierefrei und besonders für einkommensschwächere Bürger konzipiert.

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Die Wohnungsbau- und Sanierungsgesellschaft der Stadt Rosenheim mbH (GRWS-Rosenheim) will in der Ebersberger Straße in Rosenheim-Westerndorf 28 Mietwohnungen bauen. Dazu hat die Regierung von Oberbayern staatliche Fördergelder in Höhe von rund 3,9 Millionen Euro bewilligt. Davon werden rund 585.000 Euro als Zuschüsse, der Rest als zinsgünstige Förderdarlehen ausbezahlt. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf 5.937.200 Euro.

Bezahlbare und barrierefreie Wohnungen

Auf dem gesamten Grundstück werden 56 Wohnungen in vier gleichartigen Gebäuden errichtet, davon zwei geförderte Gebäude mit insgesamt 28 Wohnungen. Es werden Zwei-, Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen für Alleinstehende oder Familien angeboten. 

Mit dem Projekt sollen vor allem Wohnungen für ältere Personen und Menschen mit Behinderungen oder für einkommensschwächere Haushalte geschaffen werden. Alle Wohnungen sind barrierefrei gestaltet und mit einem Aufzug erreichbar, der auch die Tiefgarage erschließt. Sie eignen sich daher auch für Personen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. 

Die Gebäude sind Teil eines neuen städtischen Areals. Zur Belebung werden im Erdgeschoss eines der beiden geförderten Gebäude ein Café und eine Bäckerei sowie weitere Räume für Praxen und Gewerbe angeboten. 

89 Millionen Euro für neuen Wohnraum

Im Jahr 2017 stehen der Regierung von Oberbayern bisher 89 Millionen Euro für Soziale Wohnraumförderung aus Mitteln des Bundes und des Freistaates Bayern sowie der Landesbodenkreditanstalt zur Verfügung.

Die Regierung von Oberbayern ist Bewilligungsstelle für Soziale Wohnraumförderung. Sie setzt die von der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr zugewiesenen Mittel für die Förderung von Mietwohnungen ein und leitet die zur Förderung von Eigenwohnraum vorgesehenen Mittel entsprechend dem gemeldeten Bedarf an die zuständigen Kreisverwaltungsbehörden weiter. 

Im Rahmen ihrer Beratungstätigkeit informiert die Regierung von Oberbayern Multiplikatoren in den Landratsämtern und kreisfreien Städten und bildet sie auch fort. Auskünfte erteilen die Regierung von Oberbayern, die Landratsämter sowie die kreisfreien Städte Ingolstadt und Rosenheim. Für die Maßnahmen auf dem Gebiet der Landeshauptstadt München steht das Referat für Stadtplanung und Bauordnung als Ansprechpartner zur Verfügung. 

Spezielle Förderungen für Familien, Rentner und Wohnungslose

Das Bayerische Wohnungsbauprogramm des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr fördert vor allem Familien mit Kindern, Alleinerziehende, ältere Menschen und Wohnungslose. Die Förderung hilft in erster Linie einkommensschwächeren Familien, eine angemessene Wohnung zu bekommen oder sich den Wunsch vom Eigenheim oder von einer Eigentumswohnung zu erfüllen.

Mit den Fördermitteln aus dem Bayerischen Wohnungsbauprogramm werden Investitionen angestoßen, von denen auch Impulse auf die mittelständische Bauwirtschaft und das heimische Handwerk ausgehen. Vorrang bei der Förderung haben Maßnahmen, die kein neues Bauland beanspruchen, sondern auf innerörtlichen Brachflächen errichtet werden und solche, die vorhandene Bausubstanz nutzen. 

Weitere Informationen zum Bayerischen Wohnungsbauprogramm sind im Internet abrufbar unter www.wohnen.bayern.de.

Pressemeldung Regierung von Oberbayern

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